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Remscheid
"Wer's glaubt, wird selig": 100 Beiträge zur Auswahl

Remscheid. Das war wahrlich keine leichte Aufgabe: Rund 100 Beiträge haben Kinder und Jugendliche von der Kita bis zur Sekundarstufe 2 aus alle Schulen und Kindergärten im Kirchenkreis Lennep - genauer: aus den vier Gemeinden Hückeswagen, Radevormwald, Wermelskirchen und Remscheid - eingereicht. Von Wolfgang Weitzdörfer

Die etwa 700 Kinder und Jugendlichen haben am Wettbewerb "Wer's glaubt, wird selig" des Kirchenkreises anlässlich des "Luther-Jahrs 2017" teilgenommen. Jetzt traf sich die fünfköpfige Jury, um sich der schwierigen Aufgabe zu stellen, aus der Vielzahl der durchgängig hervorragenden Einsendungen in vier Alterskategorien jeweils drei Gewinner zu küren.

Den Erstplatzierten in den Altersstufen Kita und Grundschule sowie Sekundarstufe 1 und 2 winken je 500 Euro. Die zweiten Gewinner bekommen je 300 Euro, die Drittplatzierten 100 Euro. Außerdem erhält jeder Teilnehmer einen "Luther-Trostpreis", wie Dagmar Cronjäger, Schulreferentin des Kirchenkreises und Jury-Mitglied mitteilte. Mit ihr waren in der Jury: Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Constanze Epe vom Verein "Möhrchen - Kindern helfen", Superintendent Hartmut Demski und Stefan Friedrich, Fachberater für Kindertageseinrichtungen.

Wichtigstes Kriterium für die Teilnahme sei es gewesen, dass man sich als Gruppe bewerben musste, sagt Cronjäger: "Uns ging es bei dem Wettbewerb vor allem auch darum, dass die Jugendlichen über das Thema miteinander ins Gespräch kommen sollten". Wie die jeweilige Auseinandersetzung mit dem Thema hingegen aussehe, sei hingegen egal gewesen. So begutachtete die fünfköpfige Jury vom "Lutheropoly"-Spielbrett über das Musical-Manuskript, die Pappmaché-Version der Kirche in Wittenberg bis hin zum Stop-Motion-Filmbeitrag die verschiedensten und durchweg großartig umgesetzten Ideen.

Nach etwa einer Stunde der intensiven Begutachtung der Beiträge hatte sich bei Mast-Weisz zwar schon der eine oder andere Favorit herauskristallisiert: "Die Auswahl ist aber schon extrem schwer". Für den Remscheider Oberbürgermeister war besonders spannend, dass sich tatsächlich in jedem Alter durchgängig kreative Herangehensweisen ans Thema zeigten: "Mir ist dabei wichtig, dass die Authentizität der jeweiligen Altersgruppe durchkommt." Nicht in seine engere Wahl kommen würden also Beiträge, bei denen die Handschrift von Erwachsenen zu deutlich durchschimmere. Das sei aber eher selten der Fall.

Auch Epe zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt: "Ich bin fasziniert und begeistert von der Fülle der kreativen Ideen. Es wird mir gleich unglaublich schwerfallen, mich festzulegen", sagte Epp.

Bis die Gewinner ihre Preise entgegennehmen dürfen, wird indes der Sommer weiter fortgeschritten sein, wie Cronjäger sagte: "Zwar werden die zwölf Sieger im Vorfeld benachrichtigt, dass sie gewonnen haben - nicht aber, auf welchem Platz sie gelandet sind." Die Preisverleihung wird erst im Festgottesdienst zum Abschluss der Festwoche in der Wagenhalle erfolgen - am Sonntag, 17. September. Bis dahin heißt es: Geduld haben.

Quelle: RP
 
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