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Remscheid
Wochen der älteren Generation kamen gut bei Senioren an

Remscheid. Die Wochen der älteren Generation waren wieder ein Erfolg - so lautet zumindest das Fazit der ehrenamtlichen Organisatoren aus dem Seniorenbeirat, nachdem die zwei Septemberwochen am vergangenen Samstag ihren Abschluss fanden.

Ob Fahrt in Blaue, Führung in der Brauerei oder Filmvorführung - die Veranstaltungen waren fast durchweg ausgebucht. Meistens waren die Angebote für die Senioren gratis oder für einen kleinen Beitrag auch bei einer niedrigen Rente bezahlbar. Unter anderem war das möglich, weil die Stadt das Projekt mit mehr als 4500 Euro unterstütze. Bis zu 800 Teilnehmer, darunter auch vermehrt Bewohner aus den Altenheimen, machten mit. Davon waren alleine 500 Gäste bei der Fahrt von Caritas, Diakonie oder Awo dabei. "Wir freuen uns, dass es so gut angenommen worden ist und es sogar Wartelisten gab", sagte Elke Rühl, Vorsitzende des Seniorenbeirats bei der Nachlese im Rathaus. Das sei Ansporn für das nächste Jahr, wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm auf die Beine zu stellen, das bereits in der Oktobersitzung besprochen werden soll. Erstmals hatte der Arbeitskreis das Programm ohne organisatorische Unterstützung seitens der Verwaltung auf die Beine gestellt.

Ein Problem ergab sich daraus, dass einige Senioren sich für Veranstaltungen zwar hatten vormerken lassen, blieben aber ohne Abmeldung fern. So hatten mögliche Nachrücker keine Möglichkeit mehr, teilzunehmen. Dafür soll im nächsten Jahr eine Lösung gefunden werden. Dankbar sei man den Kooperationspartnern, die den Organisatoren stellenweise auch entgegengekommen sind, indem sie zum Beispiel - anders als angekündigt - keinen Unkostenbeitrag haben wollten.

"Wir wissen, dass viele Ältere in der Stadt einsam und sehr dankbar sind", erklärte Rühl. Erika Schmitz ergänzte: "Manche richten sogar schon ihren Urlaub nach den Wochen". Weil die Saison des Teo Otto Theaters erst im Oktober beginnt, gab es in diesem Jahr statt einer Operette ein Stück der Lüttringhauser Volksbühne zu sehen, für das 100 Karten verkauft wurden. "Das war ganz toll und hat viel Spaß gemacht", sagte Bernhard Schmid. "Wir versuchen, so vielfältig wie möglich zu sein, lokale Dinge nach vorne zu bringen und Orte, die man sonst nicht zu sehen bekommt", sagte Inge Brenning vom Seniorenbeirat. Auch Wünsche der Senioren wurden berücksichtig - so kam das Singen zur Eröffnungsfeier gut an.

(am)
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