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Remscheid
Zeit für Entspannung

Remscheid: Zeit für Entspannung
Im Garten der Stille heißt diese Abteilung im H20. FOTO: Nico Hertgen (Archiv)
Remscheid. Das H20 feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Es hat immer wieder Veränderungen in der Badelandschaft gegeben. Die Gäste kommen auch von weit her für einen Tag der Erholung in Remscheid. Von Anna Mazzalupi

Vom Familienbad zur Wellnessoase, von der Wassergymnastik zum Aqua-Zumba - in 20 Jahren hat sich beim Sauna- und Badeparadies H2O in Lennep einiges verändert. Doch eins ist bis zum Jubiläumsjahr 2016 gleich geblieben: Das Herzblut und Engagement der Mitarbeiter.

"Was wir machen, machen wir für unsere Gäste", erklärt Badmanager Christian Liese. Viele Stammkunden halten dem Erholungsparadies am Hackenberg seit 1996 die Treue und kennen noch viele alte Details, die heute nicht mehr sichtbar sind. "Das H2O ist Teil der Stadtgeschichte", sagt er nicht ganz ohne Stolz. Und dass es nach wie vor beliebt ist, zeigen die Besucherzahlen, die an Spitzentagen in der Wasserlandschaft bei bis zu 2500 Gästen am Tag liegen.

Mareike Berger, Christian Liese und Gabriela De Lorenzo nahmen vor der neuen Graffiti-Wand des Künstlers Rene Schneider Platz. FOTO: jürgen moll

Die Saunabesucherspitzenzahl siedelt sich bei rund 550 Gästen an. Angefangen hat 1996 das Saunieren in Remscheid mit drei Saunen - heute ist eine richtige Erholungslandschaft auf 5000 Quadratmetern mit acht Saunen sowie dem "Garten der Sinne" und dem Gardierwerk entstanden. "Die Saunalandschaft hat die größte Entwicklung gemacht", sagt Mitarbeiterin Sandra Knobbe-Treu, die in diesem Jahr ebenfalls seit 20 Jahre im H2O tätig ist. "Wir arbeiten da, wo andere Urlaub machen", erklärt sie mit einem Lächeln.

An die Sprengung der Felsen für die Dampfgrotte kann sie sich gut erinnern, ebenso an die Einweihung der Röhrenrutsche Anfang 2000. Die Sanierung des Gardierwerks 2015 sowie die Erneuerung der Badewasseraufbereitungsanlagen waren die letzten großen Baustellen des H2O. "Wir arbeiten aber ständig an neuen Ideen", betont Liese. Erst vor ein paar Tagen wurde die unansehnliche und in die Jahre gekommene Fliesenwand am Sportbecken durch ein modernes und ansehnliches Graffiti-Bild vom Remscheider Künstler Rene Schneider ersetzt. Das H2O-Pinguin-Maskottchen genießt nun das Wasser und den Strand, der Seelöwe unter Wasser sorgt bei den Schwimmern für die Extra-Portion Urlaubsgefühl.

Nach den Sommerferien ist das Bad dann für zwei Wochen komplett wegen der Revision geschlossen. Neben den üblichen Routinearbeiten soll auch mit der aufwendigen Renovierung des "Herzstück", den Umkleideraum in der Wasserlandschaft, begonnen werden. Bis zu drei Jahre wird es wegen der komplex verwobenen Elemente dauern, bis die über 1000 Kabinen und Spinde aus den 70er Jahren der Vergangenheit angehören. Der Barfußbereich wird als erstes saniert, da die Fließen abgenutzt sind und inzwischen eine Rutschgefahr darstellen.

Im Kinderbereich soll sich ebenfalls etwas tun. Das Bad will auch zukünftig Trends aufgreifen, um für die Besucher attraktiv zu sein. Das Thema Gesundheit wird noch weiter ausgebaut.

Quelle: RP
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