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Remscheid
Zwei Fässchen Bier für die besten Bollerwagen

Remscheid: Zwei Fässchen Bier für die besten Bollerwagen
Das "RS-A-Team" war auch in diesem Jahr wieder beim Bollerwagen-Contest im "Grund" dabei . Es erhielt einen Preis. FOTO: Jürgen Moll
Remscheid. Das Wetter meinte es gut mit dem großen Vatertags-Frühschoppen und dem dazu gehörigen "Bollerwagen-Contest", zu dem "Der Grund"-Chef Christian Jablonski nun zum zehnten Mal ins kleine Dorf im Norden Remscheids eingeladen hatte.

Und so kamen gut gelaunte Gäste aus allen Richtungen, mit und ohne Bollerwagen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Oder auch mit dem Auto, wenn ihnen der Weg allzu beschwerlich erschien. Die ersten trafen bereits um zehn Uhr ein, lange, bevor DJ Olli Haas für Stimmung sorgte. Was einige "Väter" nicht an mehr oder weniger gelungenen Gesangsversuchen hinderte. Denn auch eine gehörige Dosis Bier gehört offenbar zum "Vatertag". Die brachte man mit, wozu der "Bollerwagen" hilfreich war.

Auf keinem der liebevoll zusammengebastelten Gefährte durfte das edle, gut gekühlte Gebräu fehlen. Dazu kam der eingebaute Grill sowie "Musik". Mit dieser Ausrüstung ließen sich nicht nur längere Anmärsche gut verkraften, sondern auch das Warten auf die Contest-Prämierung durch "Der Grund"-Chef Christian Jablonski. Der hatte es nicht leicht, obwohl nur vier Wagen prämiert werden mussten, und das Publikum bei der Wahl durch Akklamation mitmachte.

Christian Jablonski gab deshalb zwei Wagen, dem "A-Team" sowie dem "Löschzug HC 71" den ersten Preis und dazu je zwei Fässchen Bier als Siegprämie. Für das "A-Team" war das bereits der zweite Sieg im Grund, nach seinem Sieg 2014.

16 Mitglieder stark ist das A-Team vom Hasten, nur acht kamen diesmal zum Contest. Den "Bollerwagen", eine aufwändige Sonderanfertigung, hatten sie zum neuen Auftritt umgebaut. Zur Präsentation hatten sie schwarze Shirts mit rotem Aufdruck ihres Mottos übergestreift. Neben der Bollerwagen-Schau hat sich der Vatertags-Frühschoppen inzwischen zur veritablen Dorfkirmes entwickelt, die auch Familien, Kinder und Senioren anlockt. Für die Kleinen hatte "Der Grund" eine große Hüpfburg aufgebaut. "Ich komme her, um alte Freunde wieder zu sehen und neue Bekanntschaften zu machen", sagt Sebastian Mutz aus Dabringhausen, der seinen Vater vom Hasten mitbrachte. Mit dem Auto, denn zum Fußmarsch reicht es für den Senior nicht mehr. "Es ist schön, dass auch ältere oder kranke Leute hier herkommen können", sagte Mutz.

(gp)
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