| 00.00 Uhr

Dormagen
Jetzt doch mehr Polizei und Security-Leute an Karneval

Dormagen: Jetzt doch mehr Polizei und Security-Leute an Karneval
Robert Krumbein setzt auf den Einsatz von mehr Sicherheitskräften. FOTO: ati
Dormagen. Vor zwei Wochen gab es von der Kreispolizeibehörde noch die Auskunft, dass es keinen konkreten Anlass gebe, das Sicherheitskonzept für die Karnevalsumzüge im Dormagener Stadtgebiet zu verschärfen.

"Nach unseren Erkenntnissen hat sich das Konzept der vergangenen Jahre bewährt", hatte es geheißen. Nun wurde offensichtlich doch anders entschieden. Denn in den Unterlagen für die kommende Ratssitzung am Dienstag steht, dass "das Ordnungsamt aufgrund der Vorkommnisse in Köln zusätzlich Security" einsetzen wird. "Wir haben als Verwaltung Handlungsbedarf gesehen, an den neuralgischen Tagen auf den Straßen genügend Ordner einzusetzen", sagt Erster Beigeordneter Robert Krumbein, auch zuständig für die Bereiche Sicherheit und Ordnung. So würden vor allem die weiblichen Mitarbeiter von Security-Leuten begleitet. Wie viele zusätzliche Kräfte eingesetzt werden, wollte Krumbein nicht sagen.

"Wir werden im gesamten Rhein-Kreis Neuss an den Karnevalstagen mit Verstärkung im Einsatz sein", äußert sich auch Polizeisprecher Hans-Willi Arnold. Diese offensichtliche Präsenz solle, so Arnold weiter, dafür sorgen, dass gefährliche Situationen erst gar nicht entstehen.

Unterwegs mit dem Dreigestirn KG "Ahl Dormagener Junge" FOTO: L. Berns

Angeregt, den Punkt "Sicherheitskonzept der Stadt für Karneval" auf die Tagesordnung der Ratssitzung zu setzen, hatte die SPD-Fraktion in einem Antrag. Begründung: Aufgrund der Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln und - wie mittlerweile auch bekannt - in vielen anderen Städten in NRW - bestehe in der Bevölkerung die begründete Sorge, dass es auch bei den Karnevalsumzügen zu ähnlichen Vorkommnissen kommen könnte.

(goe)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Jetzt doch mehr Polizei und Security-Leute an Karneval


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.