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Rhein-Kreis Neuss
Bürgerpreis für Kaarster Autorin

Rhein-Kreis Neuss. Sparkasse und Bürgerstiftungen zeichneten gestern Ehrenamtliche aus dem ganzen Kreis für ihr Engagement mit dem Deutschen Bürgerpreis aus. Von Elisabeth Keldenich

"Wir wussten gar nicht, dass wir vom Vorstand vorgeschlagen worden sind", erzählten Dominik Schotten (21), Maxi Jatzkowski (19), Alina Faßbender (22) und Janina Philippsen (20). Umso mehr freuen sich die Mitglieder der Pfadfinderschaft St. Josef aus Grevenbroich-Süd über den Gewinn des Bürgerpreises in der Kategorie U21. "Wir betreuen jede Woche Kinder und bieten Ferienlager an."

Ausgelobt wird dieser Bürgerpreis seit Jahren von der Sparkasse und ihren Stiftungen sowie fünf Bürgerstiftungen aus dem Rhein-Kreis. Deren Jury fand auch die Mitglieder der "Kleenen Schnute" aus Kaarst vorbildhaft, den Nachwuchs der Mundartbühne "Nüsser Schnute". "Die Texte sind auf Platt in Lautschrift und wir lernen sie sogar während der Ferien", erzählen Rosalie Franke (13), Charlotte (11) und Luisa (9) Schwarzfeller und Carolin Faßbender. Sie gaben eine Kostprobe ihres Könnens, nachdem Bürgermeister Frank-Josef Moormann die Laudatio auf sie ebenfalls "op Platt" gehalten hatte.

Preisträger in der Kategorie U21 waren auch die Sprayer der Graffiti-Gruppe Dormagen, die der Sparkasse Neuss ein eigens angefertigtes Kunstwerk übergaben. In Jüchen gewann Daniel März den Preis für sein ehrenamtliches Engagement bei den "Jüchener Gitarrenkonzerten". Annkathrin Schumpe hieß die Siegerin in Korschenbroich, die für ihr Engagement in der evangelischen Kirche ausgezeichnet wurde.

In der Kategorie "Alltagshelden" konnte Unmut Ali Öksüz aus Neuss für seinen Einsatz im Lernzentrum Novaesium den Bürgerpreis entgegennehmen. Für Korschenbroich bekam Robert Jordan die Anerkennung für das Projekt Künstler in Korschenbroich. Ursula Saletra, die sich in der katholischen öffentlichen Bücherei engagiert, war die Preisträgerin für Grevenbroich. Verena Uhl und Ulrich Dickweiler freuten sich über den Bürgerpreis für ihren Einsatz bei der Integration von Flüchtlingen in Meerbusch. Der Jüchener Heinrich Küpper erhielt den Preis für seine Arbeit in der Kolpingsfamilie Otzenrath, Martha Reiter nahm den Preis für ihr Ehrenamt beim "Kultursommer in Reiters Scheune" in Rommerskirchen entgegen. Den Preis für ihr Lebenswerk erhielt Ingelore Mularski. Ihr vielfältiges Engagement reicht von Kunstaktionen über die Gründung des Kunstvereins Nordkanal bis hin zur Autorenschaft.

Quelle: NGZ
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