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Rhein-Kreis Neuss
Die Grünen im Rhein-Kreis gehen optimistisch ins Wahljahr

Rhein-Kreis Neuss. Die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen wären sicher das Hauptthema beim Neujahrsempfang der Grünen Neuss und vom Rhein-Kreis gewesen - hätten nicht die USA aus Sicht der Bündnisgrünen den völlig verkehrten Mann zum Präsidenten gewählt. Einen, der den Umweltschutz ebenso gering schätze wie Frauen. Eine Rolle spielte aber auch die AfD.

Nach der Begrüßung der Vorsitzenden des Ortsverbands Neuss, Susanne Benary-Hoeck, warb der Kreisvorsitzende Christian Gaumitz für einen fairen Umgang mit dem politischen Gegner, um sich von diesen Populisten abzusetzen. Zu den demokratischen Parteien, mit denen fair um die besten Ideen gestritten werden müssen, zählen für ihn CDU, SPD und FDP, aber nicht Die Linke und die AfD schon gar nicht. "Wir stehen besonders im Fokus, obwohl wir im Bund gar nicht in der Verwaltung stehen", sagte Gaumitz. Es werde besonders auf die Grünen geguckt: "Dieser Verantwortung sollen wir uns stellen durch besonders gute Kandidaten", erklärte der Kreisvorsitzende.

Die drei Kandidaten für die (Wieder)-Wahl in den Düsseldorfer Landtag stellten sich kurz vor. Oliver Keymis warb unter anderem für die Stärkung der Kultur, Hans-Christian Markert erklärte: "Wir stehen in herausfordernden Zeiten, Werte, die uns wichtig sind, werden mit Füßen getreten." Zudem liegt Markert auch das Wohl der Jüngsten am Herzen: "Kinder, die in viel zu kleinen Wohnungen leben und nicht jeden Tag eine warme Mahlzeit bekommen." Auch "Rentner mit Mini-Renten" hat er im Fokus. Uwe Welsink, der im Gegensatz zu Keymis und Markert noch nicht dem Landtag angehört, möchte ein "pluralistisches und offenes Gesellschaftsmodell". Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Mona Neubaur zeigte sich in ihrer Rede zudem kämpferisch und optimistisch. Die 39-Jährige ist überzeugt: "Ohne uns Grüne wird in 2017 nichts laufen."

Zu den rund 150 Gästen im Foyer des RLT gehörten unter anderem Bürgermeister Reiner Breuer und sein Vorgänger Herbert Napp sowie Kreisdirektor Dirk Brügge. Institutionen wie der "Arbeitskreis Asyl", der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst sowie die Verbraucherzentrale NRW stellten ihre Leistungen vor.

(barni)
 
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