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Rhein-Kreis Neuss
Die Karrierepläne der Kandidaten

Enttäuschung bei der SPD und Hannelore Kraft
Enttäuschung bei der SPD und Hannelore Kraft FOTO: dpa, pgr
Rhein-Kreis Neuss. Arno Jansen wird weiter Landespolitik machen, aber nicht als Landtagsabgeordneter.

Denn der am Sonntag unterlegen gebliebene SPD-Kandidat in Neuss, der gestern erst einmal die Aufkleber von seinen Wahlkampfautos knibbeln musste, bleibt als Referent bei der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Kontakt zum Düsseldorfer Polit-Parkett und wird gespannt beobachten, wie sich die neue Regierung beim Thema Studiengebühren positioniert und was aus der Beitragsfreiheit für Kindergärten wird. "Das werden spannende Jahre", sagte er gestern.

Die darf Jörg Geerlings als Abgeordneter für Neuss aktiv mitgestalten - als Wiedereinsteiger nach fünf Jahren Zwangspause. 2010 bis 2012 war er Sprecher der "Jungen Gruppe" in der CDU-Fraktion, doch das wird er mit 44 nicht wieder werden können. Und über Ausschusssitze sei noch nicht gesprochen worden. In Neuss will Geerlings weiter Kommunalpolitik machen, seine Anwaltszulassung behalten und auch seinen Platz in der Kanzlei PWC - "allerdings mit anderem Status".

Der Politik bleibt Rainer Thiel als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion erhalten. Er wird sich auch weiterhin im Planungsausschuss des Regionalrates sowie im Braunkohleausschuss für den Rhein-Kreis Neuss einsetzen.

Lutz Lienenkämper, wiedergewählter Abgeordneter im Norden des Kreises und schon einmal Minister in einem CDU-geführten Kabinett, äußerte sich gestern zu seiner politischen Zukunft zurückhaltend: "Ganz ehrlich: Ich habe diesbezüglich keine Vorstellung und keine Präferenzen."

(-nau/schum/juha)
 
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