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"NiederRheinLande 2022"
Rhein-Kreis und Region starten Bewerbung um Regionale

"NiederRheinLande 2022": Rhein-Kreis und Region starten Bewerbung um Regionale
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (3.v.l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz (2.v.r.) starteten mit Bürgermeistern und Landräten aus der Region bei der Expo Real in München die Bewerbung um die Regionale "NiederRheinLande 2022". FOTO: Frank Kirschstein
Rhein-Kreis/München. Mit dem Strukturförderprogramm des Landes soll der Wirtschafts-, Wohn- und Tourismusstandort Niederrhein gestärkt werden. Von Frank Kirschstein

Der Rhein-Kreis Neuss bewirbt sich gemeinsam mit einem Bündnis aus Kommunen und Wirtschaft am Niederrhein um das Strukturförderprogramm "Regionale". Zum Auftakt der Internationalen Gewerbe-Immobilienmesse Expo Real in München präsentierten Vertreter der Akteure Motto und Logo zur Bewerbung: "NiederRheinLande 2022 – Regionale im Fluss". Landräte und Bürgermeister der Städte und Kreise vom Niederrhein gaben gemeinsam mit Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, den Startschuss für das Bewerbungsverfahren.

"Für unsere Region bietet sich dadurch die Möglichkeit, gemeinsam innovative Projekte zur Raum-, Mobilitäts- und Siedlungsentwicklung voranzubringen", sagt Steinmetz. Ganz konkret versprechen sich die Initatoren eine Stärkung des Wirtschafts-, Wohn- und Tourismusstandorts Niederrhein. Wolfgang Spreen, Landrat des Kreises Kleve, sprach von gebündelten Fördermitteln des Landes, die sich inklusive Eigenmitteln auf zehn bis 20 Millionen Euro belaufen könnten.

Sollte die Bewerbung Erfolg haben, kämen der Rhein-Kreis und Teile der Region bereits zum zweiten Mal in den Genuss des Strukturförderprogramms. Auch die Euroga 2002plus, die regionale und grenzüberschreitende Gartenschau 2002, war als "Regionale" Teil des Strukturförderprogramms des Landes. Damals entstanden unter anderem das Gartenschaugelände im restaurierten und erweiterten Park von Schloss Dyck oder der Radweg mit touristischer Infrastruktur entlang des Nordkanals von Neuss bis in die Niederlande. Ins Leben gerufen hatte das Land Nordrhein-Westfalen das Strukturförderprogramm der Regionalen vor 16 Jahren. Damit wird alle zwei bis drei Jahre einer ausgewählten Region die Gelegenheit geboten, Lösungen für große Herausforderungen wie die Folgen der Urbanisierung oder des Demografischen Wandels zu erarbeiten.

Die aktuelle Regionale 2016 – "ZukunftsLand" - im westlichen Münsterland ist die inzwischen achte Regionale in NRW. Ende Juni waren die Regionen vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) des Landes erneut aufgreufen worden, ihre Bewerbung zur Ausrichtung einer REGIONALEN 2022 und 2025 einzureichen. "Ein vielfältiges Bündnis hat nun die Vorbereitungen getroffen, eine Bewerbung für den deutsch-niederländischen Grenzraum auf den Weg zu bringen", sagt Steinmetz. Diesem Zusammenschluss gehören die Stadt Duisburg, die Niederrheinische IHK zu Duisburg, die Standort Niederrhein GmbH, die IHK Mittlerer Niederrhein, die IHK zu Düsseldorf und die Region Mittlerer Niederrhein mit den Städten Krefeld, Mönchengladbach sowie dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Viersen an.

Ziel der Initiatoren ist neben der Strukturförderung mit den Landesmitteln auch eine Unterstützung der derzeit in Vorbereitung befindlichen Gründung der Metropolregion Rheinland.

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