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Jahreshauptversammlung des Tischtenniskreises
Mäurer: Verstärkung der Jugendarbeit

Jahreshauptversammlung des Tischtenniskreises. Unter besseren Voraussetzungen hätte die Jahreshauptversammlung des Tischtenniskreises Neuss im Hackenbroicher Sportzentrum kaum über die Bühne gehen können. Mit Vertretern von 33 der insgesamt 34 Kreisvereine war das jährliche Treffen so gut besucht wie seit Ewigkeiten nicht. "Das war schon sensationell", frohlockte denn auch der Kreisvorsitzende Jakob Mäurer, der in seinem Vorstandsbericht gleich zu Anfang das Augenmerk auf ein Thema richtete, dass ihm sehr am Herz liegt.

"Beim Nachwuchs muss etwas getan werden, denn ohne Jugendarbeit hat ein Verein keine Zukunft. Wir haben junge Spieler, aber nur bei wenigen Vereinen", meinte Mäurer und appellierte: "Schlimm sieht es im Bereich der weiblichen Jugend aus. Hier bitte ich alle Vereine, die Initiative zu ergreifen." Dass es nicht schlecht sein kann, sich schon von frühester Jugend an sportlich dem Tischtennissport zu verschreiben, dafür wurde dann bei der Ehrung des Sportlers des Jahres ein deutlicher Beweis geliefert.

Die Wahl fiel auf Helmut Merkentrop, der mit seinen 52 Jahren immer noch konstant gute Leistungen bringt. In der Bezirksliga-Mannschaft des TTC Dormagen spielt er im oberen Paarkreuz immer noch klar positive Bilanzen und mit der Teilnahme an den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin vor knapp zwei Wochen erfüllte er sich einen Traum. "Auch seine Vereinstreue verdient ein besonderes Lob, immerhin ist Helmut Merkentrop schon 35 Jahre bei einem Klub. Das ist heutzutage auch keine Selbstverständlichkeit mehr", meinte Jakob Mäurer in seiner Laudatio. Diskussionsbedarf kam dann erstmals beim Tagesordnungspunkt Anträge auf.

Der VfR Büttgen wollte darüber abstimmen lassen, dass künftig in den Spielklassen bis Kreisliga nur noch mit Vierermannschaften angetreten wird, weil es viele Klubs gibt, die Probleme haben, die Sollstärke von sechs zu erreichen. Es wurde aber schnell klar, dass eine solche Entscheidung nicht auf Kreisebene getroffen werden kann, weil davon durch weiterführende Wettbewerbe auch Bezirk, Verband und Bund betroffen sein können. Genau in die andere Richtung ging der Antrag des TTC Dormagen, der die Sonderreglung für die 3. Kreisklasse aufheben wollte. Dort wird nämlich ausnahmsweise mit Viererteams gespielt.

Hintergrund: Vereine, die über viele Spieler auf diesem Leistungsniveau verfügen, müssen bei der Vierer-Regelung viele Mannschaften melden und stehen dann vor Hallenproblemen. So scheint es aber den wenigsten Klubs zu gehen, denn der Antrag wurde abgelehnt. Einen kurzen Überblick über die bevorstehende Fusion der Bezirke Bergisch-Land und Düsseldorf gab Michael Keil, der bei der Kreisversammlung nicht nur als Vertreter des TTC Grevenbroich mit von der Partie war, sondern auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bezirks Düsseldorf. Genaueres dazu gibt's aber bei der Jahreshauptversammlung des Bezirks Düsseldorf, die am Montag ab 19.30 Uhr im Café Villa in Düsseldorf-Grafenberg stattfindet. Beim Thema Wahlen gab's keine Überraschungen: In ihren Ämtern wurden bestätigt der 2. Vorsitzende Detlef Seifert (TTV Zons), Damen- und Mädchenwart Jörg Bonacker (TTC Dormagen) und Kassenwart Markus Meisen (TTV Norf). D. Beineke

Quelle: NGZ
 
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