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Rhein-Kreis Neuss
Regionale Textilbetriebe profitieren von der Industrie

Rhein-Kreis Neuss. Um für die Leistungen und Bedeutung der Hochschule Niederrhein für die gesamte Region zu werben, hat der Förderverein Wirtschaftswissenschaften im Grevenbroicher Schloss Hülchrath ein "Kamingespräch" veranstaltet. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung an der Hochschule Niederrhein, referierte über die Entwicklung der Textilindustrie in den vergangenen Jahren und zeigte, welche Perspektiven diese zukünftig hat.

Im Mittelpunkt von Maike Rabes Vortrag standen die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der technischen Textilien. Diese machten etwa ein Drittel der gesamten Textilproduktion weltweit aus, und Deutschland gehöre mit zu den Marktführern. Die technischen Textilien finden sich in immer mehr industriellen Produkten wieder: etwa in der Automobilindustrie, in der Architektur oder als Filtermaterialen auch in der Schwerindustrie. Rabe ist sich sicher, dass Deutschland zu den führenden Nationen bei der Weiterentwicklung von technischen Textilien gehört. Dieses Know-how sichere nicht nur in Mönchengladbach, sondern in der gesamten Region wertvolle Arbeitsplätze und könne in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.

Hartmut Wnuck, Vorsitzender des Fördervereins Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Niederrhein, zeigte sich beeindruckt und sagte: "Es ist eindrucksvoll, wie intensiv in diesen Bereichen geforscht wird, ohne dass es die breite Öffentlichkeit überhaupt wahrnimmt. Und dabei ist es gerade dieses Know-how, das für unseren Standort, also auch für den Rhein-Kreis Neuss, in Zukunft einen hohen Stellenwert haben wird."

Mit mehr als 15.000 Studenten zählt die Hochschule Niederrhein zu den größten Bildungseinrichtungen in der Region. An ihren Standorten in Krefeld und Mönchengladbach werden zahlreiche Akademiker ausgebildet, die für die Wirtschaft am Niederrhein einen wichtigen Standortvorteil darstellen.

(sb)
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