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AKW in Belgien
Grüne und Linke fordern Klage gegen "Schrottreaktoren"

Rhein-Kreis: Grüne und Linke fordern Klage gegen "Schrottreaktoren" in Belgien
Das Atomkraftwerk Tihange in Belgien. FOTO: dpa, obe nic
Rhein-Kreis. Der Rhein-Kreis soll sich für die Stilllegung der umstrittenen Atomkraftwerke Tihange und Doel in Belgien einsetzen und sich zu diesem Zweck einer Klage der Stadtregion Aachen anschließen. Das fordern Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in einem Antrag für den Kreisausschuss am 16. Februar.

Die alten Kraftwerke stehen nach zahlreichen Pannen in der Kritik. "Im Falle eines atomaren Unfalls in den belgischen Schrott-Reaktoren wäre der Rhein-Kreis Neuss aufgrund der häufigen Westwind-Lage sehr schnell unmittelbar betroffen. Deswegen wollen wir wissen, wie der Rhein-Kreis in einem solchen Fall unsere Bevölkerung schützen würde", fordert der Landtags- und Kreistagsabgeordnete Hans Christian Markert (Grüne), der den Antrag formuliert hat.

2015 habe eine Katastrophenschutzübung gezeigt, dass die Städteregion Aachen einen schweren Atomunfall weder logistisch noch mit Blick auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung bewältigen könne. Der Rhein-Kreis müsse deshalb sein Katastrophenschutz-Konzept prüfen und darlegen. Der Reaktorblock 2 von Tihange war im März 2014 wegen Sicherheitsbedenken 

(ki-)
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