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Rhein-Kreis Neuss

1814 Die französische Herrschaft über das Rheinland endet.

1816 Die beiden Kreise Neuss und Grevenbroich werden gebildet. Sie zählen je 15 Bürgermeistereien und insgesamt 55.000 Einwohner.

1827 Die Kreisvertretung, der Vorläufer des heutigen Kreistags, wird gegründet. Sie ist ständisch zusammengesetzt und verfügt über eine beschränkte Entscheidungsbefugnis.

1887 Die neue Kreisordnung tritt Kraft. Sie zersprengt das ständische Fundament der Kreistage und führt den Kreisausschuss ein.

1913 Die Stadt Neuss zählt über 40.000 Einwohner und wird kreisfrei.

1919 Erstmals finden freie und geheime Kreistagswahlen statt.

1929 Der Kreis Grevenbroich-Neuss mit rund 104.000 Einwohnern entsteht.

1933 - 1945 Der Kreistag tagt bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nicht.

1946 Die Briten führen das duale Verwaltungssystem ein, das aus einem Oberkreisdirektor und einem ehrenamtlichen Landrat besteht. Der Kreis Grevenbroich-Neuss wird umbenannt in Landkreis Grevenbroich.

1975 Große Kommunalreform NRW. Der Kreis Neuss entsteht aus den Städten Grevenbroich, Dormagen, Meerbusch, Kaarst und Korschenbroich sowie den Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen. Kreissitz wird Neuss, aber große Teile der Kreisverwaltung verbleiben in Grevenbroich.

1996 Zum ersten Mal nach 1945 wird ein hauptamtlicher Landrat gewählt.

2000 Das neue Kreishaus in Neuss wird fertiggestellt.

2003 Seinen Namen hat der Kreis in "Rhein-Kreis Neuss" erweitert.

2015 Im Rhein-Kreis Neuss leben rund 444.500 Menschen.

Quelle: NGZ
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