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Wir feiern - in Vorst
Mit dem Regenten wird marschiert

Wir feiern - in Vorst: Mit dem Regenten wird marschiert
Das Ministerpaar Reiner und Gabi Jülich hat sich im Jahr 1985 kennengelernt – drei Jahre später wurde geheiratet. FOTO: on
Minister Reiner Jülich ist Mitglied des Jägerzugs "Heideröschen" – genau wie Regent Heinz-Martin Schmidtke.

Reiner und Gabi Jülich wurden vom König Heinz-Martin Schmidtke nicht ohne Grund zum Ministerpaar auserkoren: Reiner Jülich ist im selben Schützenzug wie die Majestät, nämlich im Jägerzug "Heideröschen 1919". Und die Königin ist die Cousine von Reiner Jülich. Außerdem kegeln sie im selben Club.

Was man über das Ministerpaar Jülich wissen sollte: Der Minister ist 51 Jahre alt. Er stammt aus Vorst, hat der Liebe wegen zwischendurch mal in Krefeld gelebt, war beim Jägerzug "Heideröschen" Zugkönig, Blumenhornträger und ist aktuell Fähnrich. Diese Aufgabe hat jetzt kommissarisch Christian Riedel übernommen. Der Minister bringt sich regelmäßig im Arbeitskreis "Zelt einrichten" ein, ist gelernter Hoch- und Tiefbauer, hat bei der Bundeswehr als Zeitsoldat gedient, später als Lkw-Fahrer gearbeitet und ist seit 2000 bei einem Neusser Stahlhandelsunternehmen als Lagerist tätig. Er startete seine Schützenlaufbahn in Vorst als Edelknabe und trat der Bruderschaft 1978 bei.

Gabi Jülich ist 51 Jahre alt. Sie wurde in Stade geboren, ist aber in Krefeld aufgewachsen. Der Grund: Der Vater der Ministerin war damals als Berufssoldat in Stade stationiert gewesen. In einer Disco im Kaarster Maubiscenter hatte sich das Paar 1985 kennengelernt – drei Jahre später wurde geheiratet. Gabi und Reiner Jülich haben zwei Töchter, 25 und 23 Jahre alt. Die jüngere, Kathrin, wird eine der Hofdamen sein, das war ihr ausdrücklicher Wunsch. Gabi Jülich ist gelernte Rechtsanwaltsgehilfin, sie arbeitet aber seit zwölf Jahren in Teilzeit in der Verwaltung in einem Korschenbroicher Seniorenhaus.

Ebenso wie ihr Mann zählt auch sie das Kegeln zu ihren Hobbys, hinzukommen Gartenarbeit und Handarbeiten. Das Schützenwesen hatte für sie, bevor sie ihren Mann kennenlernte, absolut keine Rolle gespielt. Die Ministerin erinnert sich: "1985 erlebte ich mein erstes Schützenfest, alles war mir fremd." Mittlerweile fühlt sie sich in Vorst sehr wohl – "Ich möchte hier nicht mehr weg", – und im Schützenwesen auch. Sie ist für ihren Auftritt an vorderster Front gerüstet, alle Schützenfestkleider hängen bereits im Schrank.

 
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