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2016 könnte das Jahr der Eagles werden

Lokalsport: 2016 könnte das Jahr der Eagles werden
Kleiner Pott, großes Herz: Die Junioren der Crash Eagles Kaarst machten im Finale mit einem 9:4-Sieg über die Ahauser Maidy Dogs den Pokaltriumph perfekt. Damit wiederholten sie ihr Glanzstück aus dem Vorjahr. FOTO: Benedikt Kubatzki
Kaarst. Die Herren des Skaterhockey-Bundesligisten aus Kaarst gehen als Vizemeister der regulären Saison in die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft, der Nachwuchs triumphiert beim Pokal-Tag in Duisburg mit Schülern, Jugend und Junioren. Von Dirk Sitterle

Ab Samstag kämpfen die Crash Eagles Kaarst in der Viertelfinalserie gegen die Highlander Lüdenscheid um den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Skaterhockey-Meisterschaft. Die Schützlinge von Trainer Georg Otten hatten nach der Bundesliga-Punktspielrunde sensationell den zweiten Platz belegt und sicherten sich damit bis einschließlich der Halbfinalspiele das Heimrecht im unter Umständen entscheidenden dritten Duell. Darüber hinaus schaffte die zweite Herren-Mannschaft unter Chefcoach Ralf Rosenkranz und seinem Co-Trainer Dominik Linde durch einen 7:6-Erfolg über Krefeld den Aufstieg in die Regionalliga. Die für ihre exzellente Jugendförderung deutschlandweit geschätzten Adler arbeiten also mit Macht an ihrem Traumjahr 2016, denn gerade erst hat der Nachwuchs beim Pokal-Tag in Duisburg alle drei Trophäen eingesackt.

Junioren: Crash Eagels Kaarst - Ahauser Maidy Dogs 9:4 (3:0, 3:3, 3:1). Im Endspiel des ältesten Jahrgangs zogen die als Pokalverteidiger angereisten Jungadler nach torloser Anfangsphase mit einem trockenen Zwischenspurt innerhalb von nur sechs Minuten auf 3:0 davon. "Die Jungs waren klar überlegen", fand Eagles-Vorsitzender Georg Otten, musste allerdings entsetzt mitansehen, wie die Schützlinge von Trainer Marcus Drücker den schönen Vorsprung im zweiten Abschnitt binnen fünf Minuten verspielten. Erst eine, so Otten schmunzelnd, "klare Ansage des Trainers stellte die Weichen dann auf Sieg." Keine 60 Sekunden nach dem ärgerlichen 3:3-Ausgleich gingen die Kaarster wieder in Front und machten schon bis zur letzten Drittelpause alles klar (6:3). Drücker: "Wir haben wie erhofft die Arbeit des Jahres durch starke Leistungen im Pokalfinale zu vergolden gewusst."

Jugend: Crash Eagles Kaarst - Hilden Flames 7:5 nach Verlängerung (1:1, 3:2, 1:2, 2:0). Auch das Team von Coach Marcus Petau trat in der Sporthalle Süd als Cup-Gewinner des Vorjahres an. Kaarst lag mit 1:0, 3:1, 4:2 und 5:4 vorne, die Flames erwiesen sich jedoch als wahre Stehaufmännchen. Erst in der Verlängerung blieben sie die Antwort schuldig, als die Eagles das 6:5 (50.) erzielten und mit dem "Empty-Net-Goal" zum 7:5 (Hilden hatte den Torwart vom Feld genommen, um mit einem zusätzlichen Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen) den feinen Sieg endgültig unter Dach und Fach brachten. "Die Jungs haben es ganz schön spannend gemacht", stellte Otten vor der Siegerehrung ziemlich geschafft, aber auch mächtig stolz fest.

Schüler: Crash Eagles Kaarst - Hilden Flames 8:3 (4:1, 2:1, 2:1). Im Finale der jüngsten Talente stellten sich die Flames ein weiteres Mal den Eagles entgegen. Und wieder ohne Erfolg, was Oliver Muhr, Trainer der Hildener Schüler, freilich nicht aus der Fassung brachte. "Dass wir hier sogar mit zwei Mannschaften dabei waren, ist schon eine große Nummer", sagte er. Vor zwei Jahren hatte er bereits mit den Langenfeld Devils nach dem Pokal gegriffen. Seine Truppe ging in der vierten Minute sogar in Führung, kassierte indes prompt den Ausgleich und lag beim ersten Seitenwechsel bereits mit 1:4 hinten. Ein Comeback ließen die bärenstarken Kaarster in der Folge nicht mehr zu.

Mit den Erfolgen im Pokal werden sich die Titeljäger der Crash Eagles freilich nicht zufriedengeben. Auch im Meisterschaftsbetrieb spielt der Kaarster Nachwuchs die erste Geige. In der Tabelle der 1. Juniorenliga West liegen die Adler kurz vor Abschluss der Spielrunde ebenso auf Platz eins wie in der 1. Jugendliga West und in der 1. Schülerliga. Skaterhockey der Marke "Crash Eagles" ist damit ein echter Topschlager.

Quelle: NGZ
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