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Lokalsport
A-Jugend geht ungeschlagen ins Gipfeltreffen

Dormagen. TSV Bayer Dormagen ist nach 29:26-Sieg über Lemgo der Titel des "Halbzeitmeisters" schon sicher. Von Volker Koch

Der Handball-Nachwuchs des TSV Bayer Dormagen geht ungeschlagen ins Spitzenspiel der A-Jugend-Bundesliga West, das am Sonntag (14.30 Uhr, Schwalbe-Arena) beim VfL Gummersbach steigt. Nach ihrem 29:26-Sieg (Halbzeit 15:12) im Nachholspiel am Mittwochabend gegen Verfolger HSG Handball Lemgo ist den Dormagenern bei vier Punkten Vorsprung auf die Oberbergischen einen Spieltag vor Ende der Hinrunde der Titel des "Halbzeitmeisters" bereits sicher.

Zehn Siege aus zehn Partien lautet die eindrucksvolle Bilanz, die Ulli Kriebel gerne ausbauen möchte: "Jetzt hoffen wir alle auf zwei Punkte in Gummersbach und damit die perfekte Hinrunde." Bis es soweit war am Mittwochabend, mussten sich Kriebel und die 100 Zuschauer aber in Geduld üben: Die Gäste führten schnell mit 4:0 (6.) und 5:1 (8.). "Wir sind richtig super ins Spiel gekommen und haben Dormagen mit unserer 4:2-Deckung überrascht", stellte Lemgos Trainer Leif Anton fest.

Doch von 3:6 (9.) zogen die Dormagener mit sieben Toren in Folge auf 10:6 davon. "Da ist zum wiederholten Male bei uns der Faden gerissen. Wir verstricken uns in Einzelaktionen, produzieren technische Fehler und halten uns nicht mehr an Konzeptionen", kritisierte Anton. Entscheidenden Anteil, dass der TSV sich auf 13:8 (22.) absetzen konnte, hatte Jan Hüfken, der sechs seiner zehn Tore in der ersten Halbzeit erzielte. Im zweiten Durchgang verwalteten die Dormagener dann ihren Vorsprung, zogen auf 20:15, ließen Lemgo aber wieder bis auf drei Treffer herankommen. Wenn es enger zu werden drohte, war Verlass auf Torhüter Janis Boieck, der nach der Pause Tim Hottgenroth zwischen den Pfosten ablöste.

"Dormagen hat verdient gewonnen, weil sie uns in Sachen Entscheidungsverhalten und Präsenz auf dem Platz einen Schritt voraus waren", stellte Anton fest. Wobei der TSV im erkrankten Eloy Morante Maldonado auf einen seiner Leistungsträger verzichten musste. "Die ungewohnte Deckungsreihe hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefunden", sagte Kriebel deshalb.

Der TSV spielte mit: Hottgenroth (ab 31. Boieck); Dallmann, Hüter, Mumme (3), Hartmann, Kaffka, Jagieniak (3), Bohrmann (1), Stutzke (8), Hüfken (10/4), Spinner, Stein.

Quelle: NGZ
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