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Handball
Abstiegskampf spitzt sich zu

Neuss. Für den TSV Bayer Dormagen endet die Pause in der Zweiten Handball-Bundesliga erst morgen Abend, wenn um 19.30 Uhr die Unparteiischen Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro im TSV-Bayer-Sportcenter die Partie gegen die SG BBM Bietigheim anpfeifen - Karten gibt es im Vorverkauf in der Dormagener City-Buchhandlung (Kölner Straße), im Internet (www.handball-dormagen.de) und ab 18 Uhr an der Abendkasse. Die meisten Konkurrenten im Abstiegskampf nahmen hingegen am Wochenende bereits wieder den Spielbetrieb auf.

Zwei Klubs dürften sich dabei mit ihren Siegen endgültig aus diesem Kreis verabschiedet haben: Der Wilhelmshavener HV, der am Samstagabend in der Nordfrost-Arena nächster Gegner der Dormagener ist, kletterte dank eines 30:28-Erfolges im Aufsteigerduell beim VfL Eintracht Hagen sogar bis auf Tabellenplatz sieben, TuSEM Essen weist nach seinem 33:24 über den ASV Hamm nun ein ausgeglichenes Punktekonto (22:22) auf. Dabei feierte der für die Rückrunde als Rechtsaußen reaktivierte Mark Schmetz ein gelungenes Comeback, der 39 Jahre alte niederländische Ex-Nationalspieler ist ansonsten als Trainer bei Kras Volendam tätig.

Die akut gefährdete Zone beginnt nun auf Rang zwölf, auf den überraschend die Wölfe der DJK Rimpar nach ihrer 23:24-Heimniederlage gegen die HSG Nordhorn abgerutscht sind - sie trennen gerade mal sechs Minuspunkte vom TSV Bayer auf dem vorletzten Rang. Morgenluft wittert Schlusslicht Handballfreunde Springe, das mit dem 31:29-Sieg über den TuS Ferndorf den Abstand auf Dormagen auf zwei Pluspunkte und den zum rettenden 17. Tabellenplatz auf sechs Zähler verkürzte.

Außerdem vermelden die Niedersachsen eine ungewöhnliche Lösung auf der nach dem Rauswurf von Sven Lakenmacher seit sechs Wochen verwaisten Trainerbank: Der ehemalige russische Nationaltrainer Oleg Kuleshov kehrt nach Springe zurück, leitet dort allerdings nur das Training unter der Woche. Während der Spiele tragen weiterhin der bisherige Co-Trainer Slava Gorpishin und Manager Dennis Melching die Verantwortung.

Ferndorf büßte nicht nur zwei wichtige Punkte, sondern auch seinen Abwehrchef Uros Paladin ein, der mit Verdacht auf Innenbandriss sechs Wochen pausieren muss. Wichtige Zähler sammelte auch der TV Neuhausen bei seinem 27:25-Sieg über den VfL Bad Schwartau, der jetzt mit 20:24 Punkten auf Platz elf das Bindeglied zwischen Abstiegszone und (relativ) gesichertem Mittelfeld darstellt. "Oben" entschied GWD Minden das Duell zweier Erstliga-Absteiger mit 30:28 gegen die TSG Friesenheim für sich.

(-vk)
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