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Lokalsport
Anna Limbach ist die beste Deutsche bei der Fecht-EM

Dormagen. Erwartungsgemäß einen schweren Stand hatten die jungen deutschen Säbelfechterinnen am ersten Tag der Fecht-Europameisterschaften im polnischen Torun: Anna Limbach (TSV Bayer Dormagen) belegte als Beste den 19. Rang. Dahinter folgten die erst 20-jährigen Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen/27.), Judith Kusian (35.) und Léa Krüger (beide TSV/36.).

Anna Limbach, mit gerade mal 26 Jahren schon die älteste im Team, startete nach 4:2-Bilanz in den Poule-Gefechten mit einem Freilos in die Direktausscheidung. In der Runde der letzten 32 unterlag sie der Ungarin Nora Garam knapp mit 13:15. Ähnlich erging es Ann-Sophie Kindler (3:3 in Poule 4), die in der Runde der besten 64 noch nicht ran musste, dann aber gegen die Russin Yana Egorian mit 5:15 den Kürzeren zog. Judith Kusian (2:4) bekam es im ersten K.o.-Kampf mit der Spanierin Lucia Martin-Portugues zu tun und verlor mit 7:15. Léa Krüger (2:4) erwischte es ebenfalls gleich zu Beginn der Eliminierungsduelle. Die von den Juniorinnen aufgerückte Dormagenerin musste Sevil Bunyatova aus Aserbaidschan den Vortritt lassen (11:15).

Morgen sind die hochambitionierten Säbelfechter an der Reihe: Der Dormagener Max Hartung geht hinter dem Russen Alexey Yakimenko und Olympiasieger Aron Szilagyi aus Ungarn als Dritter der Setzliste in den Einzelwettbewerb, der ebenfalls für Rio qualifizierte Matyas Szabo als Elfter. Ihre Vereinskollegen Benedikt Wagner und Richard Hübers folgen auf den Plätzen 13 und 20. Los geht es in Polen am Mittwoch um 13.30 Uhr.

(sit)
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