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Lokalsport
Athletik und Abwehr stehen zuerst im Mittelpunkt

Dormagen. Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen ist ins Training gestartet und hat den Vertrag mit Marijan Basic verlängert. Von Volker Koch

Ungewohntes Bild für Jörg Bohrmann: Als der 46-Jährige die Handballer des TSV Bayer Dormagen am Montagabend zum ersten Vorbereitungstraining auf die am 21. August mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Ferndorf startende Zweitliga-Saison um sich scharte, wurde er dabei nicht nur von Dennis Marquardt als Athletiktrainer unterstützt, sondern auch von Tobias Plaz.

Während Marquardt jedoch weiter seinen Part als Turm in der Abwehrschlacht spielen wird, konzentriert sich der Halbrechte ganz auf seine neue Rolle als Co-Trainer. "Deshalb testen wir noch neue Spieler", sagt Bohrmann - dass dabei in der Plaz-Nachfolge ein Linkshänder oberste Priorität besitzt, ist ein offenes Geheimnis. Um so mehr, als sich Peter Strosack gleich zum Auftakt am Sprunggelenk verletzte und erst einmal ausfällt.

Davon unabhängig hofft Bohrmann noch auf zwei Neue: "Wir haben ja nur 13 Feldspieler, das ist für eine Saison mit 42 Pflichtspielen zu wenig." Weiterhin zum Kader gehören wird der in der vergangenen Winterpause verpflichtete Marijan Basis. Während der 28 Jahre alte Kroate einen Einjahresvertrag unterschrieb, ist das Gastspiel des ebenfalls nachverpflichteten Nejc Poklar am Höhenberg wieder beendet. Letztlich, sagt der Trainer, habe "die Abwehrstärke den Ausschlag zugunsten von Basic" gegeben. Die Weiterentwicklung der Defensive steht neben dem Athletiktraining in den ersten Wochen im Mittelpunkt des Vorbereitungsprogramms, an dem auch die beiden A-Jugendlichen Julian Mumme und Jan Jagieniak in vollem Umfang teilnehmen. "Ob's schon zum Sprung in die Erstvertretung reicht, werden wir sehen", sagt Bohrmann.

Der nach der ersten Lauf- und Athletikeinheit im Bayer-Stadion zufrieden feststellte: "Ich war positiv überrascht vom sehr guten physischen Zustand aller Spieler." Keineswegs ein Grund zum Ausruhen, "denn diese Saison wird noch härter als die vorige", ist Bohrmann überzeugt. Denn durch gleich vier Erstliga-Absteiger (Minden, Friesenheim, Erlangen, Bietigheim) wartet noch ein Gegner mehr auf den TSV. "Und viele haben sich wahnsinnig verstärkt", weiß Bohrmann.

Quelle: NGZ
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