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Olympische Spiele
Auf Höffgen warten drei harte Wochen

Olympische Spiele: Auf Höffgen warten drei harte Wochen
Hartes Training vor traumhafter Kulisse: Alexandra Höffgen (hinten) und Charlotte Reinhardt waren schon im vergangenen Jahr in Sabaudia dabei. FOTO: privat
Neuss. Unermüdlich an ihrem Traum, einer Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro, arbeitet Alexandra Höffgen. Von Volker Koch

Heute fliegt die 22 Jahre alte Kleinenbroicherin im Trikot des Neusser Rudervereins mit der Nationalmannschaft ins italienische Sabaudia, wo drei Wochen harte Arbeit auf sie warten. "Ich bin erstmal froh, dass wir die internen Tests hinter uns gebracht haben und uns jetzt darauf konzentrieren können, in den Achter zu kommen und den Achter zu trainieren", sagt sie mit Blick auf die zurückliegenden ersten Wochen des Jahres. In deren Mittelpunkt standen ein Ergometertest und die Zweier-Ranglistenregatta in Köln-Fühlingen. Mit ihrem Abschneiden war Alexandra Höffgen unterschiedlich zufrieden. Auf dem Ergometer fuhr sie über 2000 Meter eine neue Bestzeit und belegte damit hinter ihrer Trainings- und Zweierpartnerin Charlotte Reinhardt vom RV Dorsten Platz zwei. Das Duo bestritt am Karnevalswochenende auch die Ranglistenregatta in Fühlingen, die unter schwierigen Bedingungen - starker Gegenwind und fehlende Markierungsbojen - litt.

Im Vorlauf belegten sie hinter den späteren Gesamtsiegerinnen Kathrin Marchand und Kerstin Hartmann (Leverkusen/Ulm) sowie Lea-Katlen Kühne/ Silja Hansen (Mainz) nur Rang drei und mussten so mit dem B-Finale vorlieb nehmen.

Das entschied das Duo mit großem Vorsprung vor den Potsdamerinnen Stella-Izabel Bleich und Kathrein Schulze für sich und wurde so Gesamtfünfte. Anschließend wurden Marchand/Hartmann für den bereits für Rio qualifizierten Zweier nominiert und der Kader auf 13 Ruderinnen reduziert. Elf von ihnen bewerben sich um die Plätze im Achter, zwei werden als Ersatzfrauen nominiert, eine gestrichen. Höffgen hofft, dass sie davon nicht betroffen ist: "Ich werde weiterhin alles geben und versuchen, mich für den Achter zu qualifizieren." Der erste Härtetest steht bereits Mitte April beim Weltcup im italienischen Varese auf dem Programm, ernst wird es dann bei der (einzigen) Olympia-Ausscheidung vom 27. bis 29. Mai auf dem Luzerner Rotsee.

 

Quelle: NGZ
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