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Basketball: Elephants halten aggressive Giants in Schach

Basketball: Basketball: Elephants halten aggressive Giants in Schach
Der Litauer Dainius Zvinklys sorgte mit einem krachenden Dunk für die spektakulärste Aktion der Partie. FOTO: Michael Ritters
Grevenbroich. In der total verrückten Regionalliga West feierten die Basketballer der NEW' Energie Elephants im Lokalderby bei den Giants Düsseldorf einen letztlich ungefährdeten 85:73-Erfolg (Halbzeit 40:38) und sind damit vor dem Gastspiel des Topfavoriten Rhein Stars Köln am Samstag (19.30 Uhr) in Gustorf nur noch einen Sieg von der Tabellenspitze entfernt. Von Dirk Sitterle

An einem turbulenten Spieltag, an dem der lange auch in Grevenbroich als Trainer tätige Raphael Wilder mit seinen ebenfalls hochgehandelten Schalkern in Ronsdorf mit 89:91 verlor und Sechtem beim bis dahin sieglosen TV Salzkotten Prügel bezog (75:102), blieben die Elephants stabil. Allerdings mussten sie sich dafür mächtig ins Zeug legen, denn die Giants zeigten genau das, was Gästetrainer Hartmut Oehmen erwartet hatte: "Die kämpfen wie irre und machen das, was ihnen in der Breite an individueller Klasse fehlt durch ein hohes Maß an Aggressivität wett."

In Foulprobleme geriet jedoch wie schon beim gelungenen Debüt vor Wochenfrist gegen Hagen zunächst Davon Roberts. Der US-Profi im Trikot der Elephants kassierte schon in den ersten 60 Sekunden des Spiels zwei Fouls. Davon erholte sich der Kalifornier nie mehr richtig. In insgesamt nur 19:26 Minuten auf dem Parkett setzte er keinen seiner sieben Würfe ins Netz, und da er auch an der Freiwurflinie leer ausging (0/2), stand für ihn am Ende eine fette Null zu Buche. Oehmen nahm Roberts jedoch in Schutz: "Während bei den Giants ein Jonas Jönke erst nach gefühlten 15 Fouls auf die Bank muss, wird bei Davon schon gepfiffen, wenn er nur in der Nähe ist. In dieser Saison ist bei den Schiedsrichtern noch keine einheitliche Linie zu erkennen, was es unglaublich schwer macht, sich darauf einzustellen."

Das gelang den Gästen erst nach der Halbzeitpause und der Anweisung Oehmens, "jetzt 200-prozentig dagegenzuhalten". Dass sich die Elephants im mit 24:14 gewonnenen dritten Viertel vorentscheidend auf 64:52 (30.) absetzen konnten, lag vor allem an zwei Duos: Auf dem Flügel spielten Dainius Zvinklys (23 Punkte, zehn Rebounds) und Marko Boksic (15 Punkte, 3/4 Dreier) großartig auf. Auf den Guard-Positionen überzeugten Nick Larsen (14 Punkte, acht Assists) und Farid Sadek (16/5). Darum war es zu verkraften, dass die Elephants von der Freiwurflinie nur auf eine Quote von 55,6 Prozent (15/27) kamen. Zu verstehen vermochte dies Oehmen nicht, "denn unter der Woche hatte jeder Spieler 200 Freiwürfe genommen." Für das Highlight der Partie, in der weit mehr als die Hälfte der 150 Zuschauer aus Grevenbroich kamen, sorgten Larsen und Zvinklys mit einem "alley-oop-Dunk".

Quelle: NGZ
 
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