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Lokalsport
Basketball: Tigers setzen in Grünberg die Siegesserie fort

Neuss. Die Erfolgsgeschichte der TG Neuss Tigers geht weiter: Mit dem nie gefährdeten 85:68-Erfolg (Halbzeit 48:31) bei den Bender Baskets Grünberg baute der Tabellenzweite der 2. Basketball-Bundesliga Nord seine beeindruckende Serie auf nun sieben Siege in Folge aus und hat sich damit schon einen Vorsprung von acht Punkten auf den ersten Nicht-Play-off-Platz erarbeitet. Von Dirk Sitterle

Echte Probleme hatte die Tigers nur vor der Partie zu bewältigen, denn im Abschlusstraining verletzten sich gleich zwei Spielerinnen: Kita Waller machte unliebsame Bekanntschaft mit dem Ellenbogen einer Teamkollegin und plagte sich mit einem zugeschwollenem Auge herum, Miriam Boulkheir erlitt eine Blessur an der Hand und war damit in der Ballbehandlung stark gehandikapt. Beide konnten in Grünberg aber auflaufen und waren damit Teil einer Mannschaft, die vor allem in der ersten Hälfte voll überzeugte. "Wir sind physisch sehr dominant aufgetreten und haben nie einen Zweifel daran gelassen, wer dieses Spiel gewinnen wird", sagte Trainerin Janina Pils zufrieden. Angetrieben von einer "sehr guten Karly Roser", die mit herausragender Quote von 69 Prozent 24 Punkte erzielte, und Jana Heinrich (21 Punkte, 4/5 Dreier) sah die Neusser Trainerin mit größtem Vergnügen, wie ihre prächtig aufgelegte Truppe "disziplinierten Team-Basketball" auf das Parkett schweißte. "Jede hat ihren Job erledigt."

Nach dem ersten Viertel lagen die Tigers mit 25:16 vorne, kurz vor der Halbzeitpause brachte Karly Roser ihr Team sogar mit 47:25 (18.) in Führung. Dass sich diese Intensität nicht über 40 Minuten aufrechterhalten ließ, war klar. Zumal Grünberg, das in Natascha Heuser (12), Laura Steuber, der US-Amerikanerin Maria Blazejewski (je 11) und Isabell Meinhart (10) vier Akteurinnen in zweistellige Punkteregionen brachte, ganz sicher keine Laufkundschaft darstellte. "Die waren schon gut und physisch ähnlich aufgestellt wie wir", sagte Janina Pils. Dass sich die Tigers nach dem Seitenwechsel den berühmten Extraschritt ersparten, nahm die 32-Jährige ihren Mädels nicht krumm. "Es war ein sehr langer Tag in der Halle, weil vorher ja noch das WNBL-Team gespielt hatte. Alle waren kaputt."

Quelle: NGZ
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