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Lokalsport
Basketball: Tigers sind bestens auf die Wölfe vorbereitet

Neuss. Wolfenbüttel, Wolfenbüttel, Wolfenbüttel ... Im Kopf der für die Zweitliga-Basketballerinnen der TG Neuss zuständigen Trainerin Janina Pils spuken seit Wochen die Wölfe herum. "Ich kenne deren Spielsysteme mittlerweile fast besser als unsere eigenen", sagt sie lachend. Sie schätzt jedoch auch die Vorteile: "So werden wir nie besser auf Wolfenbüttel vorbereitet sein als jetzt." Und genau das könnte ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg in der ersten Play-off-Runde sein. Pils: "Wer besser abruft, was er vorbereitet hat und was in diesem Spiel passt, der gewinnt.

" Die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Mannschaften sind - trotz der herben 59:87-Niederlage der Tigers vor rund drei Wochen in Wolfenbüttel - nämlich marginal. Die überragende Spielerin steht freilich in Reihen der Wölfe: Christine Hyde ist nicht auszuschalten. Über die Saison hinweg stehen für die 1,80 Meter große Kanadierin, die sowohl am Korb als auch aus der Distanz für Gefahr sorgen kann, im Schnitt 19,8 Punkte sowie fast zehn Rebounds zu Buche. In Neuss legte die 27-Jährige am Samstag mit 21 Punkten und 13 Rebounds ein beeindruckendes Double-Double auf.

"Und dabei hatte sie eine besondere Defense gegen sich", sagt die Neusser Trainerin. Die Tigers gewannen letztlich auch, weil es ihnen in der zweiten Hälfte gelang, in US-Girl Brianna Rollerson die zweite Topspielerin der Wölfe zu kontrollieren. In die Bresche sprang mit 20 Punkten nur Theresa Simon - zu wenig, um die Tigers, bei denen in der Offensive auch noch Luft nach oben ist, zu schlagen.

(sit)
 
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