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Basketball
Basketball: Trainer Wilder ist sauer auf die Elephants

Grevenbroich. Für das seit Wochen mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Basketball-Regionalliga heute Abend gegen den FC Schalke 04 (Anpfiff 19.30 Uhr, Halle am Torfstecherweg in Gustorf) werben die NEW' Energie Elephants mit dem Slogan "Energie statt Kohle". Damit hat FC-Trainer Raphael Wilder, der von 2001 bis 2007 in Grevenbroich Regie führte, auch kein Problem. Auf die Palme bringt den 61-Jährigen jedoch der vor jedem Heimspiel ausliegende Flyer "Elephants-News".

Darin heißt es unter anderem: "Mit viel Geld hat man für diese Saison eine Truppe zusammengestellt, die den den Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren soll. Dabei hat man ganz groß eingekauft und verpflichtet, was gut und teuer war." Und über Wilder: "Aber der ehrgeizige Coach, der dieses Amt hauptberuflich ausübt, ist auch dafür bekannt, gerne gut und teuer einzukaufen." Abgesehen davon, "dass ich bei Schalke keineswegs hauptamtlich beschäftigt sind", stört den Düsseldorfer der seiner Meinung nach unredliche Versuch des Kollegen Hartmut Oehmen, Grevenbroich als "Außenseiter mit Herz" zu verkaufen, der dem "Liga-Krösus", dessen "Etat ungefähr doppelt so hoch wie der der Elephants" sein solle, kräftig in die Suppe spucken wolle. "Seine Mannschaft ist genauso gut aufgestellt wie wir, da gibt es keinen Unterschied", sagt Wilder: "Er soll sich nicht hinter seinem Team verstecken. Die Elephants gehören genau wie Köln, Münster, Hagen und wir zu den Aufstiegskandidaten." Für ihn steht darum fest: "Ich werde in der Halle mit keinem Vereinsverantwortlichen reden."

(sit)
 
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