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Bayers A-Jugend sieht sich nicht in der Favoritenrolle

Lokalsport: Bayers A-Jugend sieht sich nicht in der Favoritenrolle
Von der Nationalmannschaft ins DM-Viertelfinale: Janis Boieck. FOTO: TSV
Dormagen. Wenn der West-Meister, der die Saison mit nur drei Niederlagen abgeschlossen und als einziges A-Jugendteam in der Handball-Bundesliga in den bisherigen 22 Meisterschaftsspielen mehr als 700 Tore (737:584) erzielt hat, auf den Süd-Zweiten trifft, dessen Bilanz bei 33:11 Punkten und 634:556 Toren steht, sollte die Favoritenrolle eigentlich klar verteilt sein.

Ulli Kriebel sieht das nicht so: "Pforzheim ist sicher kein 'echt krasser Außenseiter', wie es mein Kollege Alexander Lipps erklärt hat", sagt der Trainer des TSV Bayer Dormagen vor dem Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft morgen um 16 Uhr (Bertha-Benz-Halle) bei der SG Pforzheim/Eutingen. Für die Gastgeber spricht ihre Endrunden-Erfahrung, denn sie stehen zum vierten Mal in den vergangenen fünf Jahren im Viertelfinale. Und in Julian Broschwitz, Arne Ruf, Tom Schlögl und Chris Wark hat Lipps vier Spieler dabei, die bei allen vier Teilnahmen dabei waren.

Für die Gäste ist das Viertelfinale hingegen Neuland. Im Handball-verwöhnten Dormagen nicht gerade mit hohem Zuschauerzuspruch verwöhnt, dürfte allein schon die gut gefüllte Halle des Pforzheimer Hilda-Gymnasiums und die dort herrschende "einmalige Atmosphäre" (Kriebel) für Respekt sorgen. "Trotzdem glauben wir an unsere Chance. Wir wollen ein optimales Ergebnis für das Rückspiel erzielen", sagt Kriebel - das wird am 1. Mai um 16 Uhr im Bayer-Sportcenter angepfiffen.

Bis auf den Langzeitverletzten Gertjan Bongaerts kann er morgen seine Bestbesetzung aufs Parkett schicken, darunter auch die gerade vom Nationalmannschafts-Lehrgang zurückgekehrten Janis Boieck, Lukas Stutzke und Eloy Morante Maldonado.

(-vk)
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