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Lokalsport
Bedburdyck/Gierath stellt sich auf Asche ein

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Der SV Glehn muss trotz größter Personalnöte endlich seinen ersten Sieg einfahren. Von Felix Strerath

Nur ein Match wurde an diesem Spieltag vor dem traditionellen Sonntag ausgetragen. Aufsteiger Straberg verlor nach einer guten ersten Halbzeit und 1:0-Führung in Neukirchen noch mit 1:3. "Wir waren nach der Pause wie abgeschnitten", war Strabergs Trainer Rainer Voigt betrübt. Morgen (15 Uhr) darf dann der Rest der Fußball-Kreisliga A ran.

Asche oder Rasen? Ein echter Härtetest wartet auf Aufstiegsfavorit SV Bedburdyck/Gierath. Vermutlich wird es für die technisch starke Mannschaft beim Auswärtsspiel bei der Novesia auf die Asche gehen. DJK-Coach Mehmet Altin lässt das offen: "Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt den Rasen freigibt", fügte er allerdings hinzu: "Extra auf Asche zu gehen, ist ein taktisches Mittel, das wir nicht brauchen. Die Jungs spielen gerne auf Rasen." Schon länger ist der Tennenplatz für die kunstrasenverwöhnten Gierather ein Problem. Immer wieder tut sich der SV gegen Gegner mit einem Geläuf wie die DJK Novesia schwer. Vorbereitet sind die Gäste dieses Mal jedoch besser. Um auf Nummer sicher zu gehen und sich optimal vorzubereiten, trainierte der SV auf der benachbarten Asche in Hemmerden und probte gegen die eigene A-Jugend. "Hemmerden hat uns dankenswerterweise den Platz zur Verfügung gestellt", erklärt Trainer Jürgen Steins und fügt an: "Wir haben versucht, uns bestmöglich an den Platz zu gewöhnen." Dass es auf den roten Untergrund geht, ist für Steins sichere Sache: "Alles andere würde mich überraschen. Wenn ich in dieser Position wäre, würde ich diesen Trumpf wohl auch ausspielen." Vor der Novesia hat er "erhöhten Respekt". Die DJK von der Jahnstraße ist noch ungeschlagen und schaffte es unter der Woche, mit einem 3:1-Sieg über Bezirksligist Gnadental in das Achtelfinale des Kreispokals einzuziehen. Nicht mit dabei sein wird Pokalheld Christoph Kattner - er schoss alle drei Tore. Zudem fallen in den Brüdern Daniel und Andre Oliveira zwei wichtige Stützen aus. Bei Gierath fehlen Tobias Daumen, Marco Wenzek und Musa Yesilbag.

Personal- und Punktenot Den Saisonstart hatte sich der SV Glehn nach starker Rückrunde in der vergangenen Spielzeit ganz anders vorgestellt. Wie im vergangenen Jahr steht der SV Glehn nach vier Spielen nur mit einem Zähler da. "Wir wollen keine Hinserie spielen wie im letzten Jahr, um es dann in der Rückrunde rausreißen zu müssen", warnt Glehns Trainer Markus Franken vor einer Wiederholung. Gegen den SC Grimlinghausen könnte es jedoch schwer werden den ersten "Dreier" einzufahren. "Mir fehlt fast eine komplette Elf", klagt Franken. Die Liste ist lang: Christopher Funkel, Christoph Janßen, Lukas Beil, Kevin Breuer, Garri Zigunov, Bekir Aydin und Stammkeeper Stefan Schmitz stehen nicht zur Verfügung. Hinzu kommt, dass viele Glehner noch angeschlagen vom Schützenfest sind. "Früher sind wir in Neuwerk sonntags vom Zelt direkt auf den Fußballplatz", erzählt Franken aus seiner Jugendzeit.

Radtour Im vergangenen Jahr fuhr Wevelinghovens Trainer Armin Kiese noch mit dem Fahrrad zum Auswärtsspiel nach Nievenheim, doch dieses Mal sagt er: "Nach den Kirmestagen setze ich mich noch nicht auf das Fahrrad." Beim letzten Mal half der Weg mit dem Rad: Wevelinghoven startete eine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge. "Aktuell sind wir nicht im Soll. Spielerisch zeigen wir zwar gute Leistungen, aber es fehlen die Punkte", zeigt sich Kiese nicht ganz zufrieden mit dem Saisonstart. Personell ist BVW gut aufgestellt, nur Matijas Stampf fehlt.

Kleines Derby "Ich wohne in Delrath und mache dort Schützenfest mit. Für mich und einige Spieler ist das ein besonderes Spiel", erklärt Delhovens Trainer Sascha Querbach die leichte Derbystimmung.

Ebenfalls im Einsatz im am Sonntag die zweite Garde der SG Kaarst beim aktuellen Tabellenführer TuS Hackenbroich. Schlusslicht Orken empfängt den aktuell aufstrebenden FC Zons. Der VfR Büttgen ist derweil zu Gast beim 1. FC Grevenbroich-Süd.

Quelle: NGZ
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