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Lokalsport
Bezirksliga: DJK Gnadental steht in Rheindahlen unter Druck

Rhein-Kreis. Die zwei Mittwochsspiele liefen für die noch um den Klassenverbleib zitternden heimischen Bezirksligisten nicht besonders gut: Rheydt gewann mit 1:0 beim Polizei SV, Meer schlug Lürrip mit dem gleichen Ergebnis. In ihren Abstiegskrimis sind Hackenbroich und vor allem Gnadental daher morgen unter Zugzwang. Von Christos Pasvantis

SC Rheindahlen (14.) - DJK Gnadental (13.). Nachdem mit dem 2:1-Kreispokalsieg gegen Holzheim eine fünfmonatige Durststrecke endete, hat die DJK zum richtigen Zeitpunkt neuen Mut geschöpft. "Das war gut für die Mannschaft und genau der richtige Augenblick für ein Erfolgserlebnis", sagt Trainer Jörg Ferber. Der will und muss jetzt nachlegen: "Rheindahlen ist für uns eins von sieben Endspielen. Wenn man da steht, wo wir stehen, ist jedes Spiel wichtig. Wir müssen eine Serie starten und punkten." Nach den vereinsinternen Querelen und der sportlichen Rückentwicklung - in der Hinrunde sah die DJK ganz und gar nicht wie ein Absteiger aus - sei die Stimmung im Team wieder gut: "Das Training macht unheimlich viel Spaß, alle ziehen mit und die Beteiligung ist super. Wie unsere jetzige Situation zustande gekommen ist, spielt für uns jetzt keine Rolle mehr. Wir müssen jetzt das Beste daraus machen."

PSV Mönchengladbach (9.) - TuS Hackenbroich (11.). Genau anders herum verläuft der Trend in Hackenbroich, das nach einer Hinrunde zum vergessen mittlerweile seit sechs Spielen ungeschlagen ist. Die Elf von Coach Dirk Hermes baut dabei auf defensiven Minimalistenfußball, gewann dreimal mit 1:0, trennte sich zweimal 1:1 und einmal mit 0:0. Ein Spektakel ist daher morgen nicht zu erwarten, zumal die Polizisten mit erst 35 Gegentreffern die mit Abstand beste Defensive aller Abstiegskandidaten stellen.

SG Rommerskirchen/Gilbach (8.) - TuS Grevenbroich (6.). Die sieben Zähler Vorsprung, die "Roki" sich auf die Abstiegsränge erarbeitet hat, könnte man als beruhigend ansehen. Und genau dort sieht Trainer Axel Neef das Problem: "Uns wird immer suggeriert, dass wir in einer sehr guten Situation sind. So etwas ist gefährlich, wir müssen weiterhin Punkte holen." Gegen die Schlossstädter soll das Augenmerk auf die Defensive gelegt werden: "Wir dürfen nicht frühzeitig ein Gegentor kriegen. Wir haben eine junge Mannschaft, da wird es nach einem frühen Rückstand schwer." Das habe man bei der 0:2-Pleite in Holt gesehen, als die SG schon nach fünf Minuten hinten lag.

Blau-Weiß Meer (10.) - VfL Jüchen/Garzweiler (1.). Fünf Punkte Vorsprung haben die Jüchener nach ihrem Patzer in Rommerskirchen noch. Die Blau-Weißen sollten also nicht davon ausgehen, dass der VfL sie auf die leichte Schulter nimmt. Beim Aufsteiger haben sich jedoch schon einige Konkurrenten die Zähne ausgebissen: 20 seiner 28 Punkte holte Meer an der heimischen Hügelstraße.

SC Kapellen II (3.) - 1. FC Mönchengladbach II (2.). In Kapellen geht es um den zweiten Tabellenplatz, den der FC mit aktuell drei Punkten Vorsprung innehat. Sollte die SCK-Reserve am Ende auf Rang zwei stehen, wäre es die beste Platzierung der Vereinsgeschichte.

SG Kaarst (4.) - Rheydter SV (12.). Nachdem der Kunstrasenplatz fast fertig ist, muss die SG morgen (Anpfiff 15.30 Uhr) wohl ein allerletztes Mal auf Asche 'ran. "Der Platz ist richtig schön geworden. Hoffentlich können wir ihn dann in zwei Wochen gegen Holt einweihen", sagt Trainer Dirk Schneider. In Rheydt hatte Kaarst im Hinspiel beim 0:1 eine böse Überraschung erlebt.

Quelle: NGZ
 
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