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Lokalsport
Bietigheim will heute Serie fortsetzen

Dormagen. Der Respekt ist groß vor dem ersten Spiel nach Ende der Winterpause - und das auf beiden Seiten: "Mit dem Hinspiel überhaupt nicht mehr zu vergleichen", sagt Trainer Jörg Bohrmann über die SG BBM Bietigheim, die sich heute um 19.30 Uhr im TSV-Bayer-Sportcenter vorstellt. Da gewann der TSV Bayer Dormagen mit 25:23 und stürzte den schwäbischen Erstliga-Absteiger damit in eine veritable Krise.

Aus der und den höchsten Abstiegsnöten hat sich die SG am Ende des alten Jahres durch drei Siege in Folge - 27:26 in Rimpar, 25:23 über Rostock, 33:21 gegen Hagen - erst einmal ein wenig befreit. "Für uns zählt nach wie vor jeder Punkt", sagt Trainer Hartmut Mayerhoffer, "wir wollen uns so schnell wie möglich Luft auf die Abstiegsränge verschaffen." Dazu reist er heute mit komplettem Kader an, die zuletzt angeschlagenen Timo Salzer, Robin Haller, Jan Döll und Julius Emrich sind wieder fit. Und zwischen den Pfosten wird der zuletzt noch für Island bei der Europameisterschaft aktive Aran Edvardsson sein Debüt geben, der Mihailo Radovanovic als Gespannmann von Stanislaw Gorobtschuk ablöste. "Das macht die ohnehin erfahrene Truppe noch um einiges stärker", sagt Bohrmann.

Ihm fehlen heute Abend Linkshänder Kevin-Christopher Brüren und Linksaußen Pascal Noll, weshalb gleich drei Positionen im Kader (Halbrechts, Links- und Rechtsaußen) nur einfach besetzt sind. "Aber da müssen wir durch", sagt der Dormagener Trainer und hofft, "dass wir durch die Zugänge von Alexander Feld und Sergio Muggli im Angriff wesentlich flexibler geworden sind." Kollege Mayerhoffer sieht das ähnlich: "Dormagen ist mit diesem Team sicher noch stärker einzuschätzen als im Hinspiel."

Wobei Alexander Feld und der hauptsächlich für den Abwehr-Innenblock geholte Björn Marquardt auch als Rechtshänder Jo-Gerrit Genz auf der rechten Rückraumposition entlasten könnten - Björn Marquardt (25), der jüngere Bruder des an der Schulter operierten Mannschaftskapitäns Dennis Marquardt, hat das mal eine ganze Saison lang beim TV Korschenbroich getan. So oder so beginnt für Jörg Bohrmann heute eine neue Zeitrechnung: "Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr", sagt der Trainer.

(-vk)
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