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Hockey
Bitteres Aus für Annika Sprink nach Kreuzbandriss

Neuss. Die Olympischen Spiele sind für Annika Sprink vorzeitig und auf tragische Weise beendet: Im mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Niederlande verlorenen Halbfinalspiel der deutschen Hockey-Damen zog sich die für den Düsseldorfer HC spielende Neusserin einen Riss des vorderen Kreuzbandes am linken Knie zu. Das gestrige Spiel um die Bronzemedaille gegen Neuseeland (2:1) konnte die 20 Jahre alte Verteidigerin schon nicht mehr bestreiten. "Es ist ganz bitter für Annika, vor dem Spiel um Bronze durch diese Verletzung auszufallen", sagte Bundestrainer Jamilon Mülders, der anstelle von Sprink die mit einer P-Akkreditierung nach Rio gereiste Katharina Otte nachnominierte.

Die Mannschaft "bleibe weiterhin fokussiert", sie habe "schon in der Vorbereitung bei diversen Verletzungen und Krankheiten ihre Stabilität bewiesen." Annika Sprink setzt in Rio eine Familientradition fort: Ihre Mutter Elke (geb. Drüll) gewann 1984 in Los Angeles Silber.

(-vk)
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