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Lokalsport
Blau-Weiss Grevenbroich steht mächtig unter Druck

Rhein-Kreis. Tischtennis: Schlusslicht der NRW-Liga reist zum Vorletzten nach Oberdrees. Holzbüttgen muss nach Düsseldorf.

"Die Hoffnung stirbt zuletzt". Ein Motto, das auch für Zukunftsaussichten des TTC Blau-Weiß Grevenbroich in der Tischtennis-NRW-Liga gilt. 0:14-Punkte nach sieben Spielen lösen keinen allzu großen Optimismus aus, zumal die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Oberdrees, Dellbrück und Lantenbach alle schon fünf Zähler gesammelt haben.

Am kommenden Samstag (18.30 Uhr, Tomburg-Realschule-Rheinbach, Villeneuver Straße) ergibt sich nun gegen den Vorletzten TuRa Oberdrees erneut eine Chance, den Abstand zumindest ein wenig zu verringern. Dabei stehen die Schloss-Städter schon mächtig unter Druck, meint auch BW-Kapitän Janos Pigerl: "In Oberdrees haben wir fast schon ein kleines Endspiel. Wir müssen gewinnen, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zumindest ein wenig wieder herzustellen." Oberdrees hat ähnlich wie das BW-Sextett vor allem auf den vorderen Positionen Probleme, in der Liga mitzuhalten. Fabian Langer (0:14), Stefan Maiworm (2:10) und Pascal Büttner (4:10) haben deutlich mehr Spiele verloren als gewonnen. Dahinter weisen allerdings Jonas Langer (7:5), Christian Schorn (7:3) und Karsten Kretzer (9:1) sehr gute Bilanzen auf. Vielleicht eine Chance für die BW-Akteure Gerrit Nolten (1:9) und Michael Schüller (2:7), sich aus ihrer "Krise" herauszuspielen.

Spannung herrscht im Abstiegskampf der Herren-Verbandsliga. Lediglich der TTC Hagen II steht als abgeschlagener Tabellenletzter schon ziemlich sicher als Absteiger fest. Davor gibt es aber ein großes Gerangel um den neunten Platz, der am Ende zum sofortigen Klassenverbleib reichen würde. Aktuell belegt die Zweitvertretung der DJK Holzbüttgen diesen Platz mit 5:11 Punkten. Dahinter lauern aber Borussia Düsseldorf III und der TuS 08 Lintorf mit nur einem Zähler weniger auf der Habenseite. Einen Punkt mehr haben der TuS Derendorf und die zweite Mannschaft des Rekordmeisters Borussia Düsseldorf, der nächste Gegner der Kaarster.

Am Samstag (18.30 Uhr, ARAG Center-Court, Ernst-Poensgen-Allee) wollen die Holzbüttgener nach der knappen Niederlage gegen Mettmann wieder punkten. Die Düsseldorfer treten allerdings ein wenig als "Wundertüte" auf. In sieben Begegnungen haben sie bereits zwölf Spieler eingesetzt und da waren die beiden gemeldeten "prominenten" Akteure, Danny Heister (Trainer der Bundesliga-Mannschaft) und Matthias Höring (ehemaliger Bundesliga-Spieler) noch gar nicht dabei.

In der Damen-Verbandsliga empfängt die Holzbüttgener Drittvertretung am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle am Bruchweg) nach einem Heimrechttausch als Spitzenreiter und Favorit den Tabellenvorletzten SV Walbeck II. Das sollte eine klare Angelegenheit werden, da schon die Viertvertretung der DJK am Mittwochabend einen 8:1-Erfolg gegen die Walbecker Reserve feiern konnte. Nach zwei siegreichen Doppeln holten Pia Graser (2), Almut Pigerl (1), Nicola Vollmert (2) und Juliane Sohnemann (1) die Punkte.

Am Samstag kann die DJK-Viertvertretung um 18.30 Uhr (Johanna-Sebus-Gymnasium, Mittelweg) beim Konkurrenten WRW Kleve III weiteren Boden im Abstiegskampf gut machen.

(-rust)
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