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Lokalsport
Chiefs gehen trotz deutlicher Leistungssteigerung leer aus

Rhein-Kreis. Skaterhockey: Kaarst macht in zwei Spielen vier Punkte.

Vielleicht sollten die in der Skaterhockey-Bundesliga spielenden Crash Eagles Kaarst ihre Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße in Stadtparkfestung umtaufen, denn der 8:6-Erfolg (1:2, 2:2, 5:2) am Samstag über den TV Augsburg war bereits der sechste Heimsieg in Folge.

Vor rund 150 Zuschauern mussten sich die Hausherren freilich mächtig ins Zeug legen: Angeführt von Topscorer Lucas Fettinger lagen die bayerischen Schwaben mit 2:0 (12.), 3:1 (26.), 4:3 (38.) und 5:4 (45.) vorne, ehe die Eagles für die Wende sorgten. Kaarst rannte zunächst nur hinterher: Thimo Dietrich traf zum 1:2 (12.) und war auch für das 2:3 (34.) verantwortlich. Marcel Noebels gelang zwar schon im zweiten Drittel der 3:3-Ausgleich (36.), doch das aus einem Befreiungsschlag resultierende Tor von Simon Arzt bescherte den Gästen wieder die 4:3-Führung. Im letzten Abschnitt glich Moritz Otten abermals aus (41.), der TV Augsburg nutzte indes eine aus Kaarster Sicht fragwürdige Strafzeit gegen Dominik Boschewski, um erneut in Front zu ziehen (5:4/45). Erst die Treffer von Nils Lingscheidt (5:5/46.), Marcel Noebels (6:5/48.) und Moritz Otten (7:5/51.) brachten die Adler entscheidend nach vorne. Mit seinem dritten Tor zum 8:6-Endstand (60.) machte Thimo Dietrich endgültig den Deckel drauf.

Bereits am Freitagabend hatte das Schlusslicht SV Uedesheim Chiefs zum Debüt von Trainer Markus Krawinkel beim HC Köln-West Rheinos mit 5:8 verloren (1:3, 3:1, 1:4), dabei aber trotz der sechsten Niederlage in Serie aufsteigende Tendenz gezeigt. Knackpunkt der Partie war die zunächst übel aussehende Lendenwirbel-Verletzung von Jakob Matzken. Davon erholten sich die geschockten Gäste, für die Christoph Clemens (2), Max Bleyer, Luca Brünemann und Raphael Scheu trafen, nicht mehr. Gestern kam es noch dicker: Gegen Augsburg fing sich der Tabellenletzte 40 Sekunden vor dem Ende in Überzahl Fettingers Tor zur 6:7-Heimpleite (2:1, 4:4, 0:2). Zuvor hatten Raphael Scheu (1:0), Christoph Clemens (2:1), Max Bleyer (3:1), Clemens (4:3), Roy Lindner (5:3) und Bleyer (6:4) die Häuptlinge auf der Siegerstraße gehalten. Im letzten Drittel hielt René Hippler, was zu halten war, vorne vergaben Scheu und André Kammen erstklassige Torchancen. Das rächte sich.

Immerhin einen Punkt brachten die Eagles mit der 10:11-Niederlage nach Penaltyschießen aus Iserlohn mit. Die Tore schossen: Thimo Dietrich, Marcel Noebels, Nils Lingscheidt (jeweils 2), Dominik Boschewski, Christian von Berg, Pascal Mackenstein und Nils Surges.

(sit)
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