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City-Lauf in Korschenbroich
Nummer 31 - ein schweres Erbe

Citylauf in Korschenbroich 2018: Schwieriges Erbe
Richard Ringer konzentriert sich auf die Strecke. Am Ende siegt der zweimalige Marathon-EM-Dritte. FOTO: Paul Offermanns
Meinung | Neuss. Die Erfolgsgeschichte namens Korschenbroicher City-Lauf ist am Sonntag um ein Kapitel bereichert worden. Auch wenn es schon Läufe mit höheren Melde- und Finisherzahlen gegeben hat, dürfte die 30. Auflage einen besonderen Platz in der Laufhistorie einnehmen. Von Volker Koch

Und das nicht nur, weil die Deutsche Marathonmeisterin Katharina Heinig und der zweimalige EM-Dritte Richard Ringer für den ersten deutschen Doppelsieg seit der Premiere im Jahre 1989 sorgten, als Ex-Weltmeister Willi Wülbeck und Lokalmatadorin Ute Wallraff gewannen. Die Atmosphäre war so entspannt, dass kleinere organisatorische Pannen nicht ins Gewicht fielen.

Und der Citylauf-Effekt ist längst keine Eintagsfliege mehr: Die Zeiten, in denen sich schlecht trainierte Läufer unterschiedlicher Altersklassen regelrecht ins Ziel quälten, scheinen vorbei zu sein - wer beim City-Lauf startet, hat (zumindest in der Mehrzahl) vorher auch trainiert, womit die Veranstaltung ihren Gesundheits-politischen Zweck voll und ganz erfüllt hat. Wer auch immer in Korschenbroich die Nachfolge des im Sommer aus dem Amt scheidenden Hans-Peter Walther antritt, in Sachen City-Lauf übernimmt er ein schweres Erbe.

Quelle: NGZ
 
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