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Lokalsport
Das doppelte Pech des Pascal Noll

Lokalsport: Das doppelte Pech des Pascal Noll
Droht erneut auszufallen: Dormagens Linksaußen Pascal Noll. FOTO: Heinz J. Zaunbrecher
Dormagen. Statt zur Junioren-Nationalmannschaft muss Dormagens Linksaußen heute erst einmal zum Arzt.

Nein, vom Glück verfolgt sind die Handballer des TSV Bayer Dormagen in ihrer zweiten Spielzeit nach dem Wiederaufstieg in die Zweite Bundesliga wirklich nicht. Am Samstag (19 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen) endet mit der Partie bei Erstliga-Absteiger TSG Friesenheim die 20 Spiele umfassende Hinrunde - und nicht in einem davon konnte Trainer Jörg Bohrmann seinen kompletten Kader einsetzen.

Das wird sich praktisch auch bis zum Saisonende am 4. Juni 2016 nicht ändern. Denn am Mittwoch (16.) wird Dennis Marquardt in der Kölner Mediapark-Klinik an seiner seit dem dritten Spieltag anfang September lädierten Schulterblatteckgelenkpfanne operiert - der Mannschaftskapitän wird somit erst in der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung stehen. "Jetzt müssen wir sehen, dass ein anderer in die Rolle hineinwächst, das junge Team zu führen. Ich glaube fest an die Jungens, aber die Erwartungshaltung an 18-,19-jährige Spieler ist schon sehr groß", sagt Marquardt.

Einer dieser jungen Spieler droht bereits zum zweiten Mal auszufallen: Pascal Noll (19) zog sich am Samstag kurz vor der Halbzeitpause eine noch nicht genau diagnostizierte Fußverletzung zu. "Ihm ist wohl einer draufgetreten", sagt Trainer Jörg Bohrmann über den Linksaußen, der wegen einer Sprunggelenksverletzung bereits von Saisonbeginn bis Mitte November pausiert hatte. Besonders bitter: Eigentlich solltePascall Noll gestern zum Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft in die Sportschule Warendorf reisen. "Schlimm für uns", sagt Bohrmann über einen drohenden Ausfall Nolls, den er als vorgezogene Spitze in der 5:1-Deckung dringend braucht, "aber noch viel schlimmer für ihn."

(-vk)
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