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Lokalsport
Das Schlusslicht ernst nehmen

Dormagen. 18 (Minus-)Punkte und 15 Tabellenplätze trennen die beiden Kontrahenten, dennoch sagt Ulli Kriebel vor der Partie des TSV Bayer Dormagen gegen Drittliga-Schlusslicht ATSV Habenhausen, die morgen um 19 Uhr im Bayer-Sportcenter angepfiffen wird: "Wir müssen die sehr ernst nehmen."

Schließlich sieht der Dormagener Trainer "die große Gefahr, dass wir nach dem sehr emotionalen Derby gegen Longerich in ein Loch fallen." Doch auch der Tabellenletzte, der zwei seiner insgesamt drei Punkte in den vergangenen drei Wochen durch Unentschieden gegen OHV Aurich (28:28) und TuS Volmetal (38:38) holte, sei nur zu schlagen, "wenn die Bereitschaft da ist, wenn wir in der Deckung die nötige Aggressivität auf die Platte bringen."

Was nötig sein wird, verfügt der Neuling doch "über ein paar wurfgewaltige Spieler, die man nicht ohne Kontakt zum Wurf kommen lassen darf", sagt Kriebel. Tatsächlich muss sich die Offensive der Gäste mit 340 eigenen Treffern nicht hinter der Drittliga-Konkurrenz verstecken. Was die Zahl der Gegentore (423) angeht, sind die Bremer allerdings noch weiter abgeschlagen als in der Gesamttabelle, in der sie immerhin punktgleich mit dem TV Korschenbroich dastehen. Woraus Kriebel nicht zu Unrecht schlussfolgert: "Wir müssen sie mit unserem Tempospiel unter Druck setzen. Darauf haben wir auch im Training hingearbeitet."

Dabei fehlte nur der leicht angeschlagene Lukas Stutzke, der aber im Abschlusstraining wieder mit von der Partie ist. Das wiederum verpasst Torhüter Janis Boieck, weil er gleichzeitig mit dem Bergischen HC in Bietigheim gastiert.

(-vk)
 
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