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Der Weg führt nur über Uedesheim

Lokalsport: Der Weg führt nur über Uedesheim
Delhovens Felix Frason ist immer für ein Tor zu haben. FOTO: Linda Hammer
Rhein-Kreis. Vorrunde E: Delhoven könnte erneut überraschen, PSV klarer Außenseiter. Von Patrick Radtke

Die Fußballer des Vorjahresfinalisten SV Uedesheim gehen auch diesmal als klare Favoriten in die Vorrundengruppe E der Hallenkreismeisterschaft. Ab 10.30 Uhr trifft Grün-Weiß morgen Früh in der Sporthalle Nievenheim zunächst auf den SSV Delrath aus der Kreisliga A und den PSV Neuss (Kreisliga C). "Wenn wir die Chance haben, wollen wir auch was holen. Wir werden sicher nicht mit unserer zweiten Mannschaft dahinfahren. Das sind wir unseren Fans schuldig. Die Gruppenphase und das Halbfinale dürften eigentlich kein Problem sein. Wer in der anderen Gruppe weiterkommt, muss uns erst einmal schlagen. Wir wollen gerne nach Dormagen in die Endrunde, auch wenn es in der Halle immer ein paar Fragezeichen gibt", findet Uedesheims Vorsitzender Klaus Haas klare Worte.

Der SVÜ, der in der Winterpause seinen Kader auf 18 Mann zusammengeschrumpft hat, sollte in der Tat zumindest in seiner Gruppe keine allzu große Anstrengungen brauchen, um ins Halbfinale einzuziehen. Das Aufgebot (unter anderem Selcuk und Senol Eren, Lars Wyschanowski, Malte Hauenstein, Thomas Maschke und Hussein Hammoud) verspricht ordentlichen Hallenfußball. Hinzu kommt, dass sich der PSV Neuss sowie der SSV Delrath in den vergangenen Jahren nicht als gute Hallenmannschaften ausgezeichnet haben.

Doch im Halbfinale könnte dann doch ein Gegner warten, der in der Lage ist, den Uedesheimern ein Bein zu stellen. In Gruppe zwei treffen nämlich der FC Delhoven, der SC Grimlinghausen sowie die SG Erfttal aufeinander. Während Erfttal als Außenseiter in diese Gruppe geht, präsentiert sich der FC Delhoven schon seit einiger Zeit als Top-Truppe in der Halle. Im vergangenen Jahr scheiterten die Jungs von Trainer Sascha Querbach nur am späteren Turniersieger aus Kaarst und sicherten sich einen überzeugenden dritten Rang. Eine Saison zuvor wäre fast der ganz große Coup gelungen: Im Finale gegen den VdS Nievenheim unterlag die Mannschaft mit 1:5. Zuvor wurde unter anderem eben jener SV Uedesheim aus dem Weg geräumt.

Auch die Grimlinghausener sind nicht zu unterschätzen, auch wenn Coach Ben Gencer den Spaß an der Sache klar in den Vordergrund stellt. Doch der nominierte Kader lässt zumindest das Halbfinale als Minimum erscheinen: Die jungen Marcel Gasch, Yannick Joosten, Tim Oebel und Stephan Hommes sowie Phillip Held, Christian Klatzetzki, Deniz Bal und Milad Bastianpour sind dabei. Das Finale in Nievenheim steigt ab 13.55 Uhr.

Quelle: NGZ
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