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Derby in Grevenbroich, Köthe verkündet Abschied

Lokalsport: Derby in Grevenbroich, Köthe verkündet Abschied
Gegen Delhoven (mit Felix Frason im Angriff) riskiert der Vorster Torhüter Sebastian Schrotz beim 2:2-Unentschieden Kopf und Kragen. FOTO: FUPA
Rhein-Kreis. Kreisliga A: 1. FC Grevenbroich-Süd empfängt den BV Wevelinghoven. SVG Grevenbroich reist nach Rommerskirchen. Von Felix Strerath

Der elfte Spieltag der Fußball-Kreisliga A steht an. Grevenbroich-Süd freut sich auf das Derby. Daniel Köthe verkündet seinen Abschied aus Nievenheim. Derby Am morgigen Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) empfängt der 1. FC Grevenbroich-Süd den BV Wevelinghoven zum Derby. Nach zehn Spieltagen stehen die Lokalkonkurrenten punkt- und torgleich auf Rang neun und zehn. Wevelinghovens Trainer Michael Ende findet: "Auch die Kader sind ebenbürtig." Das sieht Kollege Kevin Hahn ein wenig anders: "Eigentlich ist Wevelinghoven der Favorit. Sie spielen momentan unter ihren Möglichkeiten." Seit drei Spielen ist Wevelinghoven sieglos und kommt nicht richtig in Fahrt. Ende sagt: "Wir wollen die Leistung aus dem Training durchbringen. Das wird das Credo für Sonntag sein." Ein besonderes Spiel wäre es für Bastian Köller und Tobias Klasen geworden. Sie wechselten vor der Saison aus der Süd- in die Gartenstadt. "Beide werden wohl ausfallen. Natürlich sind sie ein bisschen traurig", teilte Ende mit. Trotz des Derbys vermag Ende nicht von einer richtigen "Rivalität" zu sprechen. Köthe-Abschied Trainer Daniel Köthe wird die Reserve des VdS Nievenheim spätestens in der Winterpause verlassen. "Ich bin vor einigen Monaten Vater geworden und verbringe zu viel Zeit auf dem Fußballplatz und zu wenig Zeit mit meinem Sohn", erklärt Köthe seine Beweggründe. "Wir sind momentan auf der Suche nach einem Nachfolger. Wir wollen eine langfristige Lösung", erklärt Geschäftsführer Georg Funck und sagt weiter: "Die zweite Mannschaft soll das Sprungbrett zur ersten Mannschaft sein und die A-Jugendlichen auffangen." Ebenfalls nicht mehr bei Nieveheim im Amt ist der Sportliche Leiter André Grunzel, er musste auch aus beruflichen Gründen kürzer treten und steht nur noch beratend zur Seite. "Wir werden den Posten erstmal nicht besetzen. Wir wollen in Zukunft Spieler aus dem Rhein-Kreis Neuss verpflichten, dafür brauchen wir nicht unbedingt einen Sportlichen Leiter."

Für den VdS Nievenheim II geht es am Sonntag zu Hause gegen den SSV Delrath weiter. Seit dem vierten Spieltag wartet Nievenheim nun auf einen Sieg und ist in den Tabellenkeller gerutscht. Delrath hat noch die Rote Laterne, konnte aber vergangene Woche mit einem Sieg gegen den SC Kapellen II (2:0) überraschen. Mannschaft der Stunde Etwas überraschend ist die SVG Grevenbroich zurzeit die Mannschaft der Stunde. Aus den letzten fünf Partien holten die Grevenbroicher als einziges Team die Ausbeute von zwölf Zählern. Damit ist der SVG bis auf Rang drei vorgerückt. Sonntag (15 Uhr) muss das Team von Trainer Erkan Akan in Rommerskirchen ran. Der Bezirksligaabsteiger zeigte zuletzt auch eine stark ansteigende Form. "Das wird sehr schwierig. Ich wäre mit einem Punkt zufrieden. Rommerskirchen hat einen starken Kader", hat Akan großen Respekt. Gegenüber Axel Neef sagt: "Wir wollen gegen einen spielstarken Gegner stabil stehen. Wir sind nicht chancenlos, wir können Jedem gefährlich werden." Die weiteren Spiele Arg gebeutelt geht sowohl die Reserve der SG Kaarst als auch Gegner FC Delhoven in die morgige Begegnung (13 Uhr). Kaarst muss auf Lucas Breuer und Matis Seebeck verzichten und noch Spieler an die erste Garde abstellen. Bei Delhoven fehlen in Felix Frason, Roman Albrecht, Markus Müller und Marcel Klein gleich mehrere Stammkräfte. Nach der Niederlage gegen Schlusslicht Delrath empfängt die Kapellener Reserve morgen (15 Uhr) die Sportfreunde Vorst. Währenddessen trifft der SV Glehn vor heimischem Publikum auf den TuS Hackenbroich. Spitzenreiter Novesia ist zu Gast in Norf und Rosellen reist nach Weißenberg.

Quelle: NGZ
 
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