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Lokalsport
Derby -Zeit

Lokalsport: Derby -Zeit
FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Grevenbroich. Die Reitsportfans im Rhein-Kreis Neuss fiebern dem Sonntag entgegen. Denn es ist wieder Derby-Zeit. Von Mareike Roszinsky

Die Reitsportfans im Rhein-Kreis Neuss fiebern dem Sonntag entgegen. Denn es ist mal wieder Derby-Time! Am Sonntag steht das 87. Deutsche Springderby in Hamburg an - und Gilbert Tillmann, der das legendäre Springen 2013 auf Hello Max gewann, ist wieder dabei. Der 34-Jährige aus Grevenbroich fährt mit vier Pferden nach Klein Flottbek.

Seine Derbyhoffnung ist Hadjib. Der zehnjährige braune Wallach sammelte bereits in den vergangenen beiden Jahren Erfahrungen im Derby-Kurs. Wie mit Hello Max trainierte Gilbert Tillmann zuhause die schwersten Hindernisse wie Pulvermanns Grab und den großen Wall, die auf der Tillmannschen Reitanlage auf Gut Neuhaus nachgebaut wurden. Ob Hadjib (Archivfoto: D. Janicky) einmal in den Hufspuren von Hello Max galoppieren kann, kann selbst sein Reiter nicht sagen. "Neben dem ganzen Können und der Erfahrung ist auch immer ganz viel Glück dabei." Das Ziel des Hufschmieds, der als reiner Amateur in Hamburg gegen die Vollprofis reitet, ist klar gesteckt: wieder das Finale am Sonntag erreichen.

Im vergangenen Jahr wurden die beiden Siebte, mit zwei Abwürfen, aber sehr guter Zeit. Der Zweibrücker-Wallach Hadjib hat sein Derby-Potenzial also schon bewiesen. Sechs Anläufe brauchte Gilbert Tillmann mit Hello Max, um sich die begehrte Derby-Krone in Hamburg aufzusetzen - es bleibt spannend, ob und wann er es mit Hadjib erneut schaffen kann. Neben dem Wallach hat Gilbert Tillmann mit AB Mahabone und der Stute Positana noch zwei Pferde für die Drei-Sterne-S-Tour mit im Transporter nach Hamburg. Mit Atengo T aus der familieneigenen Zucht startet er zudem in der Junge-Pferde-Tour. Dieses Mal ist Gilbert Tillmann auch nicht alleine in Klein Flottbek im Parcours unterwegs - auch sein Bruder Frederic startet dort. Er sattelt AB 19 Chepetto und Oreal Des Etains Z in der Großen Tour, Drittpferd Tadeus soll in der Tour für junge Pferde starten.

Unterstützt werden die Brüder von der ganzen Familie, die mit in den hohen Norden reist. "Die große Unterstützung - auch von Freunden - ist wirklich immer einmalig", freuen sie sich. Einmal Derby-Fieber - immer Derbyfieber.

Quelle: NGZ
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