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Rudern
Deutscher Achter muss sich weiter steigern

Neuss. Ruder-EM in Brandenburg: Alexandra Höffgen und Co. fahren der Olympiakonkurrenz hinterher.

Am Wochenende steht für Alexandra Höffgen die vorletzte Etappe auf dem Weg zu einer möglichen Olympiateilnahme an. Drei Wochen vor der alles entscheidenden Olympiaqualifikation für den deutschen Frauenachter, die im Rahmen der traditionsreichen Luzerner Rotsee-Regatta ausgetragen wird, stehen in Brandenburg die Ruder-Europameisterschaften auf dem Programm.

In diesen drei Wochen werden sich die Schützlinge des neuen Bundestrainers Ralf Müller jedoch erheblich steigern müssen, um sich eine der beiden noch zu vergebenden Fahrkarten nach Rio de Janeiro zu erkämpfen. Denn im gestrigen Vorlauf lag das Boot, in dem die für den Neusser Ruderverein startende Kleinenbroicherin am Schlag sitzt, deutlich hinter den beiden Hauptkonkurrenten um das Olympiaticket zurück. Die Niederlande gewannen Lauf eins in 6:27,660 Minuten, der besten Zeit aller sieben gestarteten Boote, vor den bereits für Rio qualifizierten Russinnen (6:29,300). In Lauf zwei siegten die ebenfalls schon qualifizierten Britinnen (6:28,080) vor Rumänien (6:31,270) und Deutschland (6:36,330). "Rumänien wird auf dem Rotsee wohl unser Hauptkonkurrent", glaubt Höffgen, denn die Niederlande scheinen kaum einzuholen. Die nächste Chance, ihnen näher zu kommen, bietet sich im heutigen Hoffnungslauf, der um 12.30 Uhr gestartet wird. Das A-Finale steht morgen um 14.18 Uhr auf dem Programm. "Ich freue mich sehr auf unser 'Heimspiel' vor hauptsächlich deutschen Fans", sagt Höffgen.

(-vk)
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