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Lokalsport
Die Hoffnung ist sehr gering

Es ist nicht einmal mehr ein Strohhalm, an den sich die Hoffnungen des TSV Bayer Dormagen auf einen Verbleib in der Zweiten Handball-Bundesliga klammern: Selbst wenn der TSV seine drei ausstehenden Partien gegen VfL Bad Schwartau (Samstag, 19 Uhr), beim ASV Hamm (27. Mai, 20 Uhr) und gegen die TSG Friesenheim (4. Juni, 19 Uhr) gewinnt, könnte das am Ende nicht zum Klassenerhalt reichen.

Denn die Dormagener (21:53 Punkte) müssen dazu noch zwei Mannschaften hinter sich lassen. Den TuS Ferndorf (27:47) können sie aufgrund des besseren direkten Vergleichs (zählt in diesem Fall, weil Bayer ein "Wertungsspiel" gewonnen hat) zwar noch abfangen, aber nur, wenn der Aufsteiger in Nordhorn, gegen Henstedt und in Hagen keinen Punkt mehr holt. Weil sie im direkten Vergleich mit HG Saarlouis (26:48) und Eintracht Hagen (25:49) schlechter sind, müssen die Bayer-Handballer einen Zähler mehr einfahren als beide Konkurrenten. Das geht im Falle Saarlouis nur, wenn die HG in ihren Heimspielen gegen Wilhelmshaven und Springe sowie in Nordhorn punktlos bleibt. Hagen darf gegen Hamm, in Friesenheim und gegen Ferndorf nur noch einen Zähler holen.

Was die Sache erschwert: Der letzte Gast im Sportcenter, die TSG Friesenheim, hat urplötzlich Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg. Dafür muss sie bei den Spielen in Springe, gegen Hagen und in Dormagen 19 Tore gegenüber dem punktgleichen HSC Coburg (spielt noch gegen Emsdetten und in Springe) aufholen.

(-vk)
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