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Die Mission Klassenverbleib beginnt

Lokalsport: Die Mission Klassenverbleib beginnt
Das Team des TVK: (h.v.l.) Physiotherapeut Michael Herfurtner, Physiotherapeut Simon Skrobek, Steffen Brinkhues, Aaron Jennes, Simon Bock, Tim Dicks, Teamarzt Daniel Miersch, Teamarzt Björn Luxa. (M.v.l.) Physiotherapeutin Daniela Offermanns, Erik Hampel, Fabian Bleckat, Julian Mumme, Philip Schneider, Trainer Ronny Rogawska, Sportlicher Leiter Kai Faltin. (v.v.l.) Mathis Pötzsch, Gertjan Bongaerts, Felix Krüger, Max Jäger, Luca Bohrmann, Nicolai Zidorn. FOTO: TV Korschenbroich
Korschenbroich. Am ersten Spieltag der 3. Handball-Liga West tritt der TV Korschenbroich morgen beim Neuling ATSV Habenhausen an. Von Dirk Sitterle

Die Mission Klassenverbleib beginnt für den TV Korschenbroich morgen um 11.15 Uhr mit der Abfahrt des Mannschaftsbusses an der Skihalle Neuss. Erste Station der Handballer aus dem Rhein-Kreis ist am frühen Abend (Anwurf 17 Uhr) die kleine, nur rund 250 Zuschauer fassende Hinni-Schwenker-Halle in Bremen, wo der ATSV Habenhausen zu Hause ist.

Ein Aufsteiger, der in der Saison 2015/16 schon einmal ein Kurzgastspiel in der 3. Liga West gegeben hatte. Der TVK ist auf diesem Spielniveau längst etabliert, doch das bedeutet in dieser Spielzeit rein gar nichts. In seiner sechsten Saison in der Waldsporthalle betritt selbst Trainer Ronny Rogawska "komplettes Neuland. Die vergangenen fünfeinhalb Wochen haben wir damit verbracht, uns kennenzulernen und herauszufinden versucht, was gut und was nicht so gut geklappt hat." Auf dem Weg, aus zehn neuen Spielern eine funktionierende Einheit zu basteln, ist der Däne mit seinem extrem jungen Team durch Höhen und Tiefen gegangen. "Beim Pirates-Cup in Leichlingen und im Testspiel gegen Dormagen haben wir positiv überrascht, bei den Niederlagen gegen die Nordrheinligisten Gladbeck und Ratingen aber auch gesehen, dass nichts von alleine geht. Aber so ist das halt, wenn du auf junge Leute setzt."

Andererseits baut er morgen im Duell mit Habenhausen, "ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg", genau auf diese Brise jugendlicher Frische und Unbekümmertheit. "Das müssen wir uns erhalten. Die gesunde Härte des Gegners darf uns nicht erschrecken." Die Gastgeber haben ihre Aufstiegsmannschaft mit Torhüter Daniel Sommerfeld (HSG Schwanewede/Neuenkirchen), Lennart Witt (TV Cloppenburg) sowie dem Spanier Victor Monroy Gonzales, der mit CB Ademar Leon sogar schon in der Champions League aktiv war, ergänzt. Dieser Königstransfer war indes nur möglich, weil der 35 Jahre alte Spielmacher bei einem Chemiekonzern im nahen Walsrode arbeitet. Witt (29), der noch nie in der 3. Liga gespielt hat, soll den Rückraum variabler machen, Sommerfeld galt als einer der besten Torhüter der Oberliga und hat bei der SG Achim/Baden schon Drittliga-Luft geschnuppert. Neu in der Truppe des Trainergespanns Lars Müller-Dormann und Marc Winter sind zudem die erst 17-jährigen Miro und Luc Schluroff, die zusätzlich für die A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt auflaufen werden, sowie Linkshänder Hauke Marien aus der eigenen Zweitvertretung.

Den letzten Härtetest beendete der Neuling mit der Note 3: Beim eigenen Turnier gelangen Siege über die Oberligisten HC Bremen (19:17) und SG Achim/Baden (17:16). Nach den Niederlagen gegen den MTV Braunschweig (20:27)) und TSV Burgdorf II (15:16) aus der 3. Liga Nord resümierte Winter: "Unsere Deckung hat gestanden. Allerdings hakt es noch im Angriff." Wie es gehen kann, hatte der ATSV zuvor beim 29:29 gegen den TSV Altenholz (der Meister der 3. Liga Nord verzichtete auf sein Aufstiegsrecht) gezeigt. Rogawska hat den Kontrahenten studiert, ist darum froh, dass er in Bestbesetzung antreten kann. Tim Dicks hatte zuletzt mit einer Zerrung pausiert, ist aber dabei.

Quelle: NGZ
 
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