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Dominik Bauer fährt unter die Top 10

Lokalsport: Dominik Bauer fährt unter die Top 10
Immer in Sichtweite der Spitze: Dominik Bauer (r.) belegte mit dem Team Matrix Racing/Rockpalast Marcello Racing im Auftaktrennen der Rad-Bundesliga den ordentlichen neunten Platz. FOTO: Team
Büttgen. Rad-Bundesliga findet mit dem Frühjahrsstraßenrennen im bayerischen Cadolzburg ihren gelungenen Saisonauftakt. Von Dirk Sitterle

Auch ohne den krankheitsbedingt aussetzenden Büttgener Sven Thurau legte das Bundesliga-Matrix-Racing-Team einen starken Saisonstart hin. Der beim VfR Büttgen ausgebildete Dominik Bauer belegte beim Frühjahrsstraßenrennen im bayerischen Cadolzburg mit seinen Teamkollegen Gero Walbrül, Philip Hellmund, Lars Mattausch, Luke Derksen, Raven Lübbers und Nico Brenner den mehr als ordentlichen neunten Rang. "Damit haben die Jungs unsere Vorgabe erfüllt", bilanzierte der Sportliche Leiters Hans-Peter Nilges zufrieden.

Dabei waren die Bedingungen durchaus speziell. Denn nach Dauerregen zur Einstimmung begann der Renntag zwar kalt und trocken, ja sogar mit Sonnenschein, doch dies sollte sich schon sehr rasch ändern. Als wäre die 16 Kilometer langen und neunmal zu umfahrende Runde mit ihrem Kopfsteinpflasteranstieg hinauf zur Cadolzburg nicht schon selektiv genug gewesen, erfreuten die Fahrer mit zunehmender Renndauer Temperaturen von zwei bis drei Grad sowie Schnee- und Graupelschauer.

Trotz allem löste sich früh eine dreiköpfige Spitzengruppe vom Hauptfeld und erarbeitete sich einen Vorsprung von bis zu drei Minuten. Erst in der sechsten Runde endete die Flucht dieses Trios. Weitere Attacken folgten, jedoch zunächst ohne den erhofften Erfolg. Die Fahrer aus dem Matrix-Stall waren in den wechselnden Fluchtgruppen stets vertreten. In der achten Runde war es dann schließlich so weit: Zwei Fahrer setzten sich entscheidend ab, fuhren einen Vorsprung von rund 90 Sekunden heraus und machten den Sieg unter sich aus. Nico Brenner belegte Rang 18 und sorgte gemeinsam mit Dominik Bauer (35.) Philip Hellmund (41.), Raven Lübbers (51.), Gero Walbrül (53.) und Luke Derksen (78.) dafür, dass in der Mannschaftswertung der neunte Platz heraussprang. Eine Leistung, für die Nilges lobende Worte fand: "Allen Fahrern, die das Rennen unter den herrschenden Wetterbedingungen aufgenommen haben, gebührt Anerkennung."

In den kommenden Monaten wartet nun ein anspruchsvolles Programm auf die Akteure - bestehend aus Straßenrennen, Einzel- und Mannschaftszeitfahren sowie Berg- und Bahnrennen. "Uns ist es wichtig, die Rad-Bundesliga extrem vielschichtig zu gestalten", erklärt BDR-Vize-Präsident Günter Schabel, der sich besonders intensiv um die deutsche Eliteklasse, der seiner Meinung nach wichtigsten Talentschmiede im Bund Deutscher Radfahrer (BDR), kümmert. "Hier werden die Stars von morgen gemacht", weiß er und erinnert an die Erfolge von Tony Martin und John Degenkolb in der Rad-Bundesliga.

Quelle: NGZ
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