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Lokalsport
Doppelpack von Fabry erledigt VfR

Büttgen. Kreisliga A: Gieraths Kantersieg lässt Büttgen weiterhin um Ligaverbleib zittern. Von Patrick Radtke

Der SV Bedburdyck-Gierath, Tabellenzweiter der Kreisliga A, brauchte gegen den VfR Büttgen eine lange Anlaufzeit, um am Ende dennoch einen klaren 5:0-Sieg einzufahren. Bitter für den tief im Abstiegskampf steckenden VfR war, dass der Führungstreffer durch Michael Fabry in der 55. Spielminute aus klarer Abseitsposition fiel. Wie es mit den Nerven im Abstiegskampf bestellt ist, zeigte sich nach diesem Treffer - Büttgen brach komplett auseinander.

Die erste Halbzeit war spielerische Magerkost. Fabry hätte schon in der zweiten Minute den Führungstreffer erzielen müssen, scheiterte aber am gut reagierenden VfR-Keeper Jan Awolin. Doch danach passierte wenig bis gar nichts. Erwartungsgemäß hatte Bedburdyck mehr vom Spiel, versuchte vor allem über die Außenbahnen durchzudringen. Besonders Rechtsverteidiger Julian Glatter sowie Mittelfeldakteur Marcel Precker machten auf sich aufmerksam. Wirklich zwingende Aktionen waren jedoch nicht vorhanden. Bütttgen konzentrierte sich auf das Verteidigen und strahlte lediglich durch Distanzschüsse leichte Torgefahr aus.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte Bedburdyck dann, warum sie in der Tabelle so weit vor dem VfR stehen. Sie nahmen das Heft immer mehr in die Hand und machten Druck. Das umstrittene 1:0 war dann der Beginn des darauf folgenden Torreigen. Büttgen versuchte, offensiv mehr in Erscheinung zu treten und Gierath nutzte den sich zwangsläufig bietenden Raum eiskalt aus. Beim 2:0 löste sich erneut Fabry einfach von der Innenverteidigung und köpfte unbedrängt ein. Vor dem dritten Treffer brachte Büttgens Sebastian Nickisch den Ball in die Mitte, wo Ahmet Pekin verpasste. Der SV schaltete sofort um, Musa Yesilbag ließ Merithon Luzha stehen und sorgte für die endgültige Entscheidung. Die weiteren Treffer erzielten Tobias Daumen nach einer Flanke und Dominik Strerath.

"Wir wollten den zweiten Platz sichern. Unser Ziel war es, ruhig ins Spiel reinzugehen und Büttgen auszugucken. Wir haben gesehen, dass die Viererkette verwundbar ist, wenn man sie anläuft. In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball laufenlassen. Den Aufstieg haben wir uns verbaut. Nächste Saison greifen wir an", so SV-Trainer Jürgen Steins.

"In der ersten Halbzeit haben wir gut mitgehalten. Nach dem 1:0 nimmt dich eine Mannschaft wie Bedburdyck dann auseinander. Schade ist, dass es schon die vierte klare Fehlentscheidung gegen uns war. Da fehlen uns sechs Punkte", sagte Büttgens Coach Cengiz Yavuz.

Quelle: NGZ
 
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