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Lokalsport
DOSB zeichnet KSK Konkordia Neuss mit "Grünem Band" aus

Neuss. Bereits seit mehr als 30 Jahren zeichnet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Kooperation mit der Commerzbank Vereine, die sich in vorbildlicher Art und Weise um die Talentförderung verdient machen, mit dem "Grünen Band" aus. Zu den sieben Preisträgern, denen die für die Aktion als Botschafterin dienende Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor am Montag im Kölner Rhein-Energie-Stadion einen Scheck über 5000 Euro überreichte, gehörte auch der KSK Konkordia Neuss. Von Dirk Sitterle

In seiner Laudatio würdigte Judo-Olympiasieger Ole Bischof nicht nur die sportliche Leistung, die sich im Gewinn der Deutschen Schüler-Mannschaftsmeisterschaft in 2015 sowie Platz zwei in diesem Jahr niederschlägt und die im Trainingszentrum im Nordpark in der Hauptsache von den Trainern Max Schwindt und Oleg Dubov geleistet wird.

Im Interview auf der Bühne durfte KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg auch das integrative Engagement des ehemaligen Erstligisten, der sich ganz selbstverständlich auch in Sachen Sportangebote für Flüchtlinge und Asylbewerber engagiert, vorstellen. In die erfolgreiche Bewerbung mit ein floss zudem die Zusammenarbeit mit fünf Kindergärten und -tagesstätten sowie acht Schulen, die übers gesamte Stadtgebiet verstreut liegen. Außerdem das von Gerd Motes betreute Projekt "Ringen und Raufen" und die Kooperation mit dem Neusser Bauverein, der in einigen seiner Objekte "Ringen für Kids" anbietet. "Unser Anspruch an die Konzepte der Vereine ist hoch", sagte Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des DOSB und Jurymitglied: "Die Bewertungskriterien sind vielschichtig und die Erfüllung fordert überdurchschnittliches Engagement. Daher zeichnen wir hier die Vereine aus, die wir als Vorbilder für andere Vereine hervorheben wollen."

Begleitet wurde der KSK, von der Stadt Neuss in 2015 als "Mannschaft des Jahres" geehrt, in Köln unter anderem von Sportdezernent Matthias Welpmann, KSB-Geschäftsführer Siegfried Willecke und von Karl-Martin Dittmann, Generalsekretär des Deutschen Ringerbundes.

Quelle: NGZ
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