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Lokalsport
Eishockey: Auf NEV warten drei Spiele in fünf Tagen

Neuss. Fußballprofis sprechen gerne von kräftezehrenden englischen Wochen, wenn sie drei Punktspiele innerhalb von acht Tagen zu bestreiten haben. Eishockey-Amateure des Viertligisten Neusser EV jammern nicht, wenn sie solch ein Programm in fünf Tagen bewältigen müssen: heute Abend das Match bei den Hammer Eisbären, am Freitag das Heimspiel gegen den Spitzenreiter Ratinger Aliens und am Sonntag das Gastspiel bei den Dinslakener Kobras.

Zum dritten Mal kreuzen heute die Hammer Eisbären und das Team des NEV-Trainergespanns Andrej Fuchs/Daniel Benske in dieser Zwischenrunde der 1. Eishockey-Liga West die Schläger. Jeder der beiden Konkurrenten konnte bislang einen Sieg verbuchen: Die Hammer, die von ihren jüngsten zehn Partien neun gewannen, im Heimspiel mit 5:1 und der NEV vor zweieinhalb Wochen mit seiner 5:3-Überraschung. Dieser Erfolg kam trotz guter Neusser Leistung unerwartet, wurde aber erklärbar, weil die Eisbären nur mit einem Minikader angereist waren. So fehlten in Gestalt von Loecke, Mäkijärvi, Weißleder, Ulrich und Mangold treffsichere Schützen, die im Hinspiel vier der fünf Tore fabriziert hatten.

Die alten Rivalen Neuss und Ratingen treffen am Freitag schon zum vierten Mal in dieser Runde aufeinander. Dreimal behielten die hoch favorisierten Aliens klar die Oberhand. Die Vorrunde gewann Ratingen souverän und glänzt auch jetzt als unangefochtener Spitzenreiter. "Doch nichts ist unmöglich," erklärt Trainer Fuchs und verweist auf die Tatsache, dass seine Schützlinge als einzige in der Vorrunde den Aliens ein Bein stellen konnten.

Am Sonntag will der NEV noch einmal alle Kraftreserven mobilisieren, um in Dinslaken die Kobras auf Distanz zu halten. Mit 5:3 und 6:3 hat der NEV schon zwei Siege gelandet. Weil in der Zwischenrunde längst nicht alles nach Wunsch gelaufen ist, haben die Dinslakener Trainer Schmitz ausgewechselt. NEV-Stürmer Sascha Drehmann hat seine vier Spiele Sperre abgegolten und kann gegen Dinslaken wieder eingesetzt werden. Nicht mehr dabei sein wird Yannick Preuß, für den die Zeit im Neusser Trikot nach 123 Spielen endet.

(K. K.)
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