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Eishockey: Auf NEV warten zwei unterschiedliche Jobs

Lokalsport: Eishockey: Auf NEV warten zwei unterschiedliche Jobs
Tim Dohmen muss mit dem NEV zweimal ran. FOTO: Andreas Woitschützke
Neuss. Die Saison in der Eishockey-Regionalliga ist noch lang, aber schon jetzt manifestiert sich, was sich bereits nach wenigen Spieltagen angedeutet hat: eine Zweiteilung der Liga. Die oberen fünf Teams sind in etwa gleichstark und nehmen sich gegenseitig die Punkte ab, so dass die Tabellenführung stetig wechselt. Und das untere Quartett mit dem Neusser EV kämpft um die restlichen Play-off-Plätze. Keiner will auf dem neunten Rang enden, der nicht mehr für die Play-offs reicht. Zwischen den beiden Gruppen klafft schon jetzt ein Loch von 13 Punkten.

Unterschiedlicher als heute das Heimspiel gegen den EC Lauterbach und am Sonntag das Match in Ratingen könnten die Aufgaben für den NEV nicht sein. Mit einem Sieg möchte das Team des Neusser Trainergespanns Fuchs/Benske seinen Drei-Punkte-Vorsprung gegenüber Lauterbach ausbauen. Aber das wird nicht leicht. Die Hessen mussten nach dem Abgang ihres bewährten Trainers Arno Lörsch, der gleich acht Spieler zum Liga-Konkurrenten Diez-Limburg mitgenommen hat, die Mannschaft komplett umkrempeln. Mit Talenten aus Frankfurt, Kassel und Bad Nauheim sowie dem kroatischen Nationalspieler Marko Sakic und dem tschechischen Verteidiger Michal Zizka wurde ein Team zusammengestellt, das sich immer besser zurechtfindet. Im Hinspiel musste sich der NEV in der Verlängerung den Luchsen mit 3:4 geschlagen geben und mit einem Pluspunkt zufrieden sein. Diesmal soll für Neuss mehr herausspringen.

Am Sonntag trifft der NEV auf den Vizemeister Ratinger Aliens. Der Tabellenzweite hat nach seinen Niederlagen in Herford und gegen Hamm nun Gelegenheit, die Spitze zurückzuerobern. Die Aliens gelten als klarer Favorit, sind aber gegen Neuss schon mehrfach gestolpert. Und trotz des 7:1-Sieges im Hinspiel haben sie nicht vergessen, dass der mutig aufspielende NEV das Mitteldrittel mit 1:0 gewonnen hat. In der Neusser Abwehr machte sich zuletzt das Fehlen von Daniel Pering und Sven Gotzsch sowie im Sturm die mangelnde Schusssicherheit nachteilig bemerkbar.

(K.K.)
 
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