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Lokalsport
Eishockey: Dezimierter NEV findet zu spät ins Spiel

Neuss. Für das Eishockey-Auswärtsspiel bei den Lauterbacher Luchsen war der Kader des Neusser EV so stark geschrumpft, dass Trainer Andrej Fuchs vier Jugendspieler mitnehmen musste, um die Lücken zu schließen. Erwartungsgemäß gingen die Neusser vorsichtig - vielleicht auch mit etwas zu viel Respekt - ans Werk. Sie brauchten das erste Drittel, um sich mit ihren neuformierten Reihen zurechtzufinden. Ab dem zweiten Drittel spielten die Schützlinge von Trainer Fuchs auf Augenhöhe, doch die Hessen hatten bis dahin mit 3:0 schon den Grundstein für ihren 4:2-Sieg (3:0, 1:1, 0:1) gelegt.

Den Torreigen eröffnete in der fünften Minute Pierre Dominik Wex und nur anderthalb Minuten später erhöhte Jens Feuerfeil auf 2:0. Da schwante den Neussern Böses. Dennoch gelang es ihnen, ohne selbst zwingende Chancen herauszuspielen, bis in die letzte Minute des Drittels hinein, weitere Gegentore zu vermeiden. Leider fingen sie sich fünf Sekunden vor der Pausensirene in Unterzahl durch Joachim Grund den dritten Treffer ein.

Ab dem zweiten Drittel war der NEV besser im Bilde, obwohl nur mit einem gelernten Verteidiger - Alexander Richter - operierend. Thimo Dietrich gelang auf Anspiel von David Bineschpayouh und Jamie Lindt das 3:1. Gegen Ende dieses Abschnittes stellte Wex mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her (4:1). Das Schlussdrittel ging mit dem 4:2 durch Richter (56. Minute) verdient an den Neusser EC. Vor und nach diesen Treffer konnten Pascal Rüwald bzw. Holger Schrills schön herausgespielte Chancen nicht verwerten.

Es war in dieser Zwischenrunde der 1. Eishockey-Liga West die vierte Niederlage des NEV gegen Lauterbach, dem nur noch ein Punkt zum Sprung in die Play-offs fehlt. Bemerkenswert: Die weitgehend in einem Block eingesetzten Jugendspieler blieben ohne Gegentor. Fuchs lobte die Disziplin und Einsatzbereitschaft seiner jungen Truppe, was Lauterbachs Trainer Arno Lörsch bestätigte: "Ab dem zweiten Drittel haben wir uns sehr schwer getan und am Schluss nur noch unseren Vorsprung verteidigt."

(K. K.)
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