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Lokalsport
Eishockey: Letztes Auswärtsspiel hat es heute in sich

Neuss. Wenn der Neusser EV heute Abend zu seinem letzten Auswärtsspiel der 1. Eishockey-Liga West in Lauterbach aufläuft, muss Trainer Andrej Fuchs mit einem Minikader experimentieren. Eine Reihe seiner jungen Schützlinge kann - überwiegend aus beruflichen Gründen - die frühe Anreise ins Hessenland nicht schaffen. Günstiger ist die personelle Situation des NEV für das Heimspiel am Sonntagabend gegen Lippe-Hockey Hamm.

Die bisherigen fünf Begegnungen der Saison gegen Lauterbach verliefen meist ausgeglichen, doch die Bilanz des NEV ist mager: Ein Punkt aus einem verlorenen Penalty-Schießen - mehr war nicht drin. Und Lauterbach ist hoch motiviert. Mit einem Sieg könnten die Luchse ihren Play-off-Platz weitgehend absichern. Sie stellen zu Hause eine Macht dar und haben in Jens Feuerfeil und Benjamin Schulz zwei Routiniers, die zu den erfolgreichsten Torjägern der Liga zählen. In der Vorrunde war Schulz sogar Torschützenkönig.

Die Hammer Eisbären sind eindeutig höher eingestuft als die Lauterbacher Luchse, waren zeitweise sogar Spitzenreiter in dieser Runde. Doch die Punktausbeute aus fünf Spielen gegen Neuss ist fast ausgeglichen: 8:7 für Hamm. Das ist den Leistungsschwankungen der Eisbären geschuldet. Nachdem sie die Tabellenspitze erklommen hatten, leisteten sie sich am letzten Wochenende zwei Niederlagen gegen Schlusslicht Dinslakener Kobras, die damit den NEV überholt haben. Die Hammer verfügen mit Kevin Thau (Nr. 97), Oliver Kraft (88) und Robin Loecke (98) über torgefährliche Stürmer, die zu den Top-12 der Liga zählen, und haben in Igor Furda einen erfahrenen Regisseur.

(K. K.)
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