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Lokalsport
Eishockey: Neusser EV gastiert in Ratingen und Grefrath

Neuss. Die unterschiedliche Anzahl von Spielen, die die einzelnen Vereine ausgetragen haben, hat die Tabelle der Eishockey-Regionalliga durcheinandergewirbelt und auch ein Stück unübersichtlich gemacht. Nutznießer dieser Situation ist der Neusser EV, der nach seinen drei Heimsiegen in Folge punktgleich hinter dem Ligafavoriten Ratinger Aliens auf dem zweiten Rang liegt. Da die Regionalliga-Hauptrunde nun allmählich auf die Zielgerade einbiegt und der Kampf um die begehrten sechs vorderen Plätze noch längst nicht entschieden ist, bedeutet dieser überraschende zweite Platz allerdings nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme.

Zum Wochenende stehen für den NEV zwei Auswärtsspiele auf dem Programm: Am heutigen Freitag (20 Uhr) das Match in Ratingen gegen den Tabellenführer und am Sonntag (19.30 Uhr) die Partie in Grefrath beim Schlusslicht der Liga.

An das mit 0:3 verlorene Hinspiel gegen die Aliens denkt NEV-Trainer Andrej Fuchs nicht gerne zurück. Ein plötzlicher Black-out seines Teams schon Mitte des ersten Drittels brachte die Ratinger innerhalb von nur dreieinhalb Minuten uneinholbar auf die Gewinnerstraße: Dustin Schumacher erzielte drei Treffer, jeweils angespielt von Marvin Moch und Pascal Behlau. Dass die Neusser sich nach diesem Schock wieder fingen, war erstaunlich, doch zu Gegentreffern reichte es nicht. Die Ratinger Ergebnisse vom vergangenen Wochenende machen dem NEV allerdings Mut: Die Aliens verloren in Limburg mit 3:4 und erreichten gegen Dinslaken zu Hause (3:4) nur einen Punkt im Penaltyschießen.

Fest eingeplant ist dagegen ein Neusser Sieg in Grefrath. Doch so leicht, wie der Tabellenstand es scheinbar aussagt, wird die zweite Aufgabe nicht zu lösen sein, denn die Grefrather zeigen deutlich aufsteigende Linie und verloren zum Teil nur recht unglücklich - wie vergangene Woche in Dinslaken mit 3:4.

Leider wird auf Neusser Seite neben den beiden Langzeitverletzten Pascal Rüwald und Nils Lingscheid in Verteidiger Paul Gebel der dritte Schulterverletzte fehlen, und der zuletzt wieder torgefährliche David Bineschpayouh wechselt beruflich nach Berlin.

(K. K.)
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