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Lokalsport
Eishockey: Teddy-Bear-Toss beim Neusser EV

Neuss. Mit zwei Heimspielen innerhalb von 25 Stunden setzt der Neusser EV sein Programm in der Eishockey-Regionalliga fort: Am Samstag (18.30 Uhr) gegen die Herforder EG und am Sonntag (20 Uhr) gegen die Dortmunder Eisadler.

Um das Zuschauer-Interesse zu steigern und sich als Verein caritativ zu betätigen, findet am Samstagabend zum dritten Mal in Neuss ein Teddy-Bear-Toss statt, ein Teddybär-Werfen, das vor etwa 20 Jahren während der Vorweihnachtszeit in den USA "erfunden" worden ist. Dabei werfen beim ersten Tor des Spiels die Zuschauer zuvor gekaufte Teddybären aufs Eis, die dann eingesammelt und zusammen mit dem Verkaufserlös für einen guten Zweck gespendet werden. Der Empfänger wird in diesem Jahr die "Aktion Lichtblicke" der NRW-Lokalradios sein.

Und wie in den USA üblich, werden für alle möglichen Aktionen Rekordlisten geführt. So auch für das Teddybär-Werfen. Den Weltrekord hält seit 2015 der Eishockey-Club aus Calgary mit 28.815 eingesammelten Teddys, die von den 15.000 Zuschauern aufs Eis geworfen und mit Lastwagen abtransportiert wurden. Bilder davon existieren im Internet. Natürlich ist in Neuss alles eine Nummer kleiner, aber in den beiden vergangenen Jahren kamen dennoch jeweils einige hundert Teddys zusammen.

Beim ersten Tor fliegen die Teddybären, und da ist es verständlich, dass der Tabellendritte Neusser EV gegen den Aufsteiger und derzeitigen Tabellenneunten aus Herford das Führungstor erzielen möchte. Im mit 7:2 gewonnenen Hinspiel ist dies den Neussern nicht gelungen. Ein Handycap der Gäste ist das Fehlen ihres verletzten Regisseurs und Torjägers Killian Hutt. Ihr Trumpf ist Torwart Lars Morawitz, der seinen Kasten beim Liga-Favoriten Ratinger Aliens am letzten Wochenende bis zur 45. Minute sauber hielt, ehe die Aliens sich zu zwei Treffern quälten. Die auf dem sechsten Rang liegenden Dortmunder haben ein schlechtes Wochenende mit zwei Niederlagen (zuhause gegen Ratingen 2:5 und in Neuwied 1:6) hinter sich. Sie brauchen unbedingt Pluspunkte im Kampf um den sechsten Platz. Das Hinspiel verloren die Neusser recht unglücklich mit 2:3, weil sie gut herausgespielte Chancen nicht in Tore ummünzen konnten.

Für den NEV gilt: Vorsicht ist geboten, denn die Eisadler sind trotz ihres Aderlasses gegenüber der letzten Saison stärker als zu Beginn der Runde erwartet.

(K. K.)
 
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