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Basketball
Elephants bauen auf das Gesetz der Serie

Basketball: Elephants bauen auf das Gesetz der Serie
Arbeitet hart an seiner Fitness: Davon Roberts. FOTO: Anja Tinter
Grevenbroich. Der Basketball-Regionalligist aus Grevenbroich geht mit Problemen ins Lokalduell mit den Giants. Von Dirk Sitterle

Eigentlich kann den Basketballern der NEW' Energie Elephants morgen Abend im Lokalderby bei den Giants Düsseldorf (19 Uhr, Dreifachhalle des Comenius-Gymnasiums an der Hansaallee, Eingang Lütticher Straße in Oberkassel) rein gar nichts passieren. Denn seit die beiden Vereine in der Regionalliga West wieder ihre Klingen kreuzen, haben die Jungs aus der Schlossstadt jedes direkte Duell gewonnen.

Vor zwei Jahren kehrten die Landeshauptstädter - noch als Zweitvertretung - ins Oberhaus des Westdeutschen Basketballverbandes zurück. Genauso lange ist Hartmut Oehmen als Trainer und Manager in Grevenbroich tätig. Sein Kurzrückblick: "Es gab seither vier Spiele zwischen dem kleinen Grevenbroich und dem großen Düsseldorf: Zweimal war es hässlich, zweimal klar - aber wir haben immer gewonnen." Diese Serie würde er mit seiner Mannschaft gerne ausbauen. Ihm ist jedoch durchaus bewusst, was auf die Elephants morgen Abend zukommt: "Die Giants leben von ihrer unglaublichen Aggressivität. Du musst dagegenhalten, das ist der Schlüssel zum Sieg."

Angeführt werden die Düsseldorfer, die bei den Rebounds Platz drei belegen, von Dijon Smith. Die Klasse des US-Amerikaners ist natürlich auch Oehmen nicht verborgen geblieben. "Smith ist ein richtig, richtig guter Fünfer", schwärmt er, gemeinsam mit Kölns Center Bernd Kruel wahrscheinlich sogar der beste der Liga. Mit 16 Punkten und 11,5 Rebounds im Schnitt legt der "Ober-Giant" ein Double-Double (zweistellige Werte in zwei statistisch erfassten Kategorien) auf. Unter den Körben wartet darum viel Arbeit für Davon Roberts, der vor Wochenfrist gegen die BG Hagen (90:83) mit 22 Zählern ein vielversprechendes Debüt im Trikot der Elephants abgeliefert hatte. Noch arbeite der US-Boy aber an seiner Physis, sagt Oehmen: "Im konditionellen Bereich hat er Mängel, für 35 Minuten reicht es noch nicht." Darum ist es gar nicht gut, dass Center Marvin Kruchen wegen chronischer Probleme an der Achillessehne "weiter nur auf halber Kraft läuft", sagt Oehmen.

Der gerade erst aus seinen Flitterwochen in den USA an die Erft zurückgekehrte Martin Esters wird erneut von Knieschmerzen geplagt und fällt daher auf unbestimmte Zeit aus. Erst bei 40 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angelangt ist nach zweiwöchiger Viruserkrankung Kapitän Simon Bennett. Nick Larsen nutzt als Pädagoge die Schulferien zum Familienurlaub, ist jedoch rechtzeitig zur Partie gegen die Giants zurück. Dass seine Elephants nach vier Spielen mit erst zwei Siegen nicht ganz im Soll sind ("Drei Siege wären optimal gewesen."), findet Oehmen im Übrigen mit Blick auf die Tabelle gar nicht so schlimm: "Es geht unheimlich eng zu, Hagen trennt als Viertletzter nur ein Sieg vom Ersten."

Quelle: NGZ
 
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